Einszweischnullerfrei.

Ich sag das nie so richtig gern offen, aber das kleine Mädchen hat einen Schnuller. Ich wollte ihr keinen geben und habe das nach der Geburt auch nicht getan. Auch nicht als die Hebamme sagte „du wirst sie nicht immer sofort stillen können wenn sie ein Saugbedürfnis hast, du hast mehr als ein Kind“. Ich hatte mir das in den Kopf gesetzt und fand Schnuller doof. Oh was hab ich da schon vor der Geburt an Diskussionen ausgelöst, weil ich keine Schnuller kaufen wollte.

Nun gut. Kind war da, bekam keinen Schnuller und war ein zufriedenes und bald durchschlafendes Baby. Mit sechs Monaten gab ich ihr doch einen. Ich kann nicht mehr sagen wieso, aus irgendeinem Grund war das damals wohl eine gute Idee. Sie war aber nie ein Baby, das krass daran hing und schnullerte zum Beispiel nur kurz zum Einschlafen und nachts eher nicht. Wobei, wenn sie irgendwann doch mal nachts wach wurde, gab ich ihr schon eher zuerst den Schnuller bevor ich sie stillte. Weil sie ja echt früh durchschlief und ich ihr nicht sofort zeigen wollte, dass sie nun doch auch nachts Milch trinken kann, wenn ihr danach ist. Am Ende der Stillzeit mit einem Jahr stillte ich sie ein Mal in der Nacht.

Den Schnuller gab es dann mal so zur Beruhigung, zum Einschlafen, im Auto. Irgendwann nahm sie ihn sich auch zwischendurch einfach, wobei ich schnell wieder dazu über ging den Schnuller im Bett oder im Auto zu lassen. Im Laufe der Zeit fand sie aber immer mehr Gefallen an dem Ding und hätte den wohl gern auch länger mal tagsüber gehabt. Ich war da auch nicht immer so komplett konsequent geb ich zu.

Seit sie ca. 18 Monate alt war dachte ich immer wieder, dass es doch nun vielleicht mal an der Zeit wäre den Schnuller abzugewöhnen. Dann kamen aber so viele Zähne, Krankheiten, Urlaub, der Umzug… es gab eigentlich irgendwas, was wir noch abwarten wollten.

Letzte Woche dann aber sagte der Kinderarzt bei der Vorsorgeuntersuchung, dass wir ihr den Schnuller abgewöhnen sollten, sie bekäme einen Überbiss. Das Wochenende ließen wir ihr, bzw uns noch. Denn ich hatte ja Besuch und wollte uns keine schlechten Nächte bescheren. Am Dienstag dann aber sammelte ich alle Schnuller ein, steckte sie in eine unerreichbare Schublade und damit war das Thema quasi erledigt. Dem Mädchen sagte ich eigentlich nichts dazu, ich hatte zwar versucht ihr da was zu erklären, aber für solche Erklärungen ist sie noch überhaupt nicht zugänglich. Wenn sie beim Einschlafen danach gefragt hat, habe ich ihr deshalb auch nur noch gesagt, dass es keine Schnuller mehr gibt.

Im Kindergarten übrigens hat sie bereits seit zwei Wochen keinen Schnuller mehr beim Mittagsschlaf. Die Erzieherinnen sagten der sei irgendwie abhanden gekommen und erst sei ihnen auch gar nicht aufgefallen, dass sie eigentlich einen Schnuller hatte beim Mittagsschlaf. Dort war das gar kein Problem und so hatte ich Hoffnung für zuhause.

Am ersten Abend schlief sie lange nicht ein, fragte immer mal nach dem Schnuller oder fing an zu suchen. Sie weinte nicht wirklich, sondern war eher verwirrt. In der Nacht schlief sie durch. Am zweiten Abend fragte sie schon etwas weniger.

Ich bin also ganz optimistisch. Ein Vorteil ist, dass ich das allein mache, da mein Mann lange arbeitet abends. Denn er wäre am ersten Abend, als sie erst um 22 Uhr schlief, eingeknickt. Dabei war sie ja überhaupt nicht verzweifelt, sie fand einfach nur keine Ruhe. Ich bin da etwas resoluter.

Meine optimistische Prognose ist, dass sie in spätestens einer Woche gar nicht mehr nach einem Schnuller fragen wird und das Ganze bald vergessen hat. Außer hier taucht irgendwo noch einer auf, vermutlich versteckt sie sich den dann heimlich in ihrem Bett.

Kind & Jugend 2016

Am Wochenende hatte ich Besuch von meiner Freundin FrauMümmel. Den Besuch hatten wir extra so geplant, dass wir die Kind & Jugend in Köln besuchen können, da sie dort noch nie war und jetzt mit Baby im Bauch großes Interesse hatte mal zu stöbern.

Die Messe ist nur für Fachbesucher, viele Unternehmen laden aber Bloggerinnen zum Beispiel zu Events ein. Ich war auch zu ein paar Bloggertreffen eingeladen, hatte aber bei keinem Zeit. Deshalb haben wir uns sehr gefreut, dass die Firma EZPZ uns auch außerhalb des geplanten Bloggerevents für Sonntag eingeladen hat. 20160918_102652

20160920_182025Die Firma kannte ich vorher gar nicht, war dann aber schnell recht angetan. Die Gründerin dieses Unternehmens ist Mutter von drei Kindern und hat Teller aus Silikon entwickelt, die niedlich aussehen und praktisch sind, weil sie am Tisch kleben bleiben. Die Gründerin war auch selbst am Stand und hat uns direkt angesprochen und mit uns geplaudert, total sympathische Frau. Am Schluss durften wir uns jede etwas aussuchen, ich nahm eine Mini Mat in pink mit und habe sie auch schon ausprobiert zuhause. Kaufen kann man die zum Beispiel hier (<– klick).

Den Rest des Tages liefen wir einfach über die Messe und sahen uns alles Mögliche an. Ich war zwar schon mehrfach auf der Messe, aber man entdeckt immer wieder Neues und grad zur Messe wollen viele Unternehmen das allerneuste vorstellen.

20160918_092753Dieses Jahr hatten wir echt Glück und bekamen teilweise ganz spontan eine Führung durch das komplette Sortiment. Zum Beispiel bei Aden + Anais und bei Lässig. Bei Aden + Anais entdeckte ich diese niedliche Uhr, die gleichzeitig Nachtlicht und Spieluhr ist. Könnte ich mir gut auf meinem eigenen Nachttisch vorstellen, weil die so schick ist. Leider stehen auf der Messe nirgends Preise an den Produkten.😉

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Am Manduca Stand durften wir die neue Manduca Duo, die vorn Tragetuchstoff hat, ausprobieren. Ich fand die so bequem, am liebsten hätte ich mir irgendein Baby ausgeliehen, um damit spazieren zu gehen. Mit der Tragepuppe war die echt klasse, würde mich mal interessieren wie das mit einem schwereren Baby aussieht. Zu kaufen gibt es die neue Manduca noch gar nicht, die soll wohl Mitte 2017 auf den Markt kommen.

Bei Philips wurde uns auf Nachfrage auch mal alles gezeigt. Meine Freundin wollte sich über die Babysachen informieren, ich war eher interessiert an den Produkten für Größere. Wobei ich grad vor vier Wochen erst ein Babyphone von Philips gekauft habe, aber prinzipiell sind wir aus dem Minibabalter ja raus. Aber die Zahnbürste hatte es mir angetan, ich habe mir selbst vor ein paar Monaten eine Phillips Sonicare* gekauft und sah mir auf der Messe nun noch die Philips Sonicare Kids* an. Die kann man über Bluetooth mit einer App verbinden, mit der man dann während des Zähneputzens spielt. Wurde uns dort direkt vorgeführt und sah witzig aus. Tatsächlich habe ich diese Zahnbürste nun gestern gekauft, da ich mit der elektrischen Zahnbürste vom Julimädchen nicht zufrieden war. Ich hätte eigentlich das Modell ohne Bluetooth gekauft, aber bei diesem war direkt noch der Aufsatz für Kinder ab 3 Jahren dabei, deshalb wurde es nun das Modell mit Spielmöglichkeit. Und bei Amazon habe ich dann noch gesehen, dass es da grade eine Aktion gibt, man bekommt nach Registrierung auf der Philips Seite ein 2. Handstück geschenkt, da habe ich direkt noch eine elektrische Zahnbürste für die Kleine. Super gut.

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20160918_125918Neben den großen Firmen halte ich auf der Kind & Jugend immer auch Ausschau nach kleinen Unternehmen. Dieses Jahr war ich zum Beispiel ganz angetan von das boep, ein kleines deutsches Unternehmen, das Naturkosmetik für Kinder herstellt. Auch dort stand die Gründerin selbst am Stand und erzählte uns wie es dazu kam, dass sie Pflegeprodukte für Kinder herstellen wollte. Sie zeigte uns die Produkte und gab uns Pröbchen mit. Die Produkte riechen in jedem Fall total angenehm und nicht so überladen.

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Am Ende des Tages zeigte unser Schrittzähler über 12.000 Schritte und genau so habe ich mich auch gefühlt. Aber mir hat es wie immer großen Spaß auf der Messe gemacht und mit einer schwangeren Freundin alles anzusehen macht nochmal mehr Spaß als einfach so zu schlendern. Da kann man direkt Ausschau halten nach Geburtsgeschenken.😉

 

*Affiliate Links

Fünf Jahre.

Fünf Jahre ist es her.

Man sagt die Zeit heilt alle Wunden und das ist tatsächlich so. Es ist keine Wunde mehr, eher eine verblasste Narbe. Aber ein Mal im Jahr zwickt es noch und ich muss viel daran denken, was passiert ist. Die Freude über den positiven Test, der Urlaub in Frankreich, in dem ich schwanger mit den Füßen im Meer stand, die Angst danach. Ein schlagendes Herz, noch mehr Angst, warten, viele Tränen, kein schlagendes Herz, noch mehr Tränen.

Ich kann inzwischen ganz normal darüber reden, aber ich weiß noch wie es war vor fünf Jahren. Immer wenn ich wieder von jemandem höre, der sein Baby verloren hat, trauere und weine ich mit.

Vor fünf Jahren wusste ich aber auch noch nicht, was danach alles noch kommt. Dass ich so schnell wieder schwanger werden würde und inzwischen meine beiden Mädchen habe.

Dennoch erinnere ich mich heute und in den kommenden Tagen an diese Zeit vor fünf Jahren. Grad die kommenden Tage vor fünf Jahren waren hart, die OP so mitten in den letzten Hochzeitsvorbereitungen. In 10 Tagen kommt dann das schönere Jubiläum, nämlich unser 5. Hochzeitstag.

Lillydoo Windeln im Test (mit Gewinnspiel)

Als ich vor einiger Zeit von Lillydoo gefragt wurde, ob ich deren Windeln testen möchte, hab ich gedacht „Windeln? Immer her damit!“, denn davon braucht man ja einige.

Lillydoo an sich sagte mir auch schon was, da ich die hübschen Windeln immer mal bei Instagram irgendwo gesehen habe. Aber viel mehr als dass sie eben hübsch sind, wusste ich auch nicht.

Also erstmal die Seite von Lillydoo besucht und nachgelesen. Neben den typischen Werbeslogans bei Windeln wie „hält trocken“ und „ist weich“, wirbt Lillydoo vor allem damit, dass die Windeln frei von Parfümen, Lotionen und Farbstoffen sind. Dass Windeln trocken halten sollen ist für mich schon mal Grundvoraussetzung, auch wenn es da nach meiner Erfahrung große Qualitätsunterschiede bei den verschiedenen Marken gibt. Und bei welcher Marke ich da bisher sonst gelandet bin ist ja auch kein Geheimnis.😉

Im Juni kam unser erstes von drei Testpaketen, denn die Lillydoo Windeln gibt es nur online zu kaufen und im Windel-Abo. Man sucht sich seine passende Größe aus, entscheidet ob auch noch die Lillydoo Feuchttücher dazu kommen sollen und bestellt diese dann entweder im 3, 4, 5 oder 6-Wochen-Rhythmus. Als zusätzliches Gimmick kann man die Windeln in drei verschiedenen Designs auswählen und das ist der Grund, weshalb mir die Windeln vorher schon mal aufgefallen waren.

Ich entschied mich für die Windelgröße 4 im Design „Little Blowballs“ (das sind die niedlichen Pusteblumen) und bekam auch noch Feuchttücher dazu.

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Und dann ging’s ans Testen. Mein allererster Eindruck nach dem ersten Wickeln war: „Und was soll ich da jetzt zu schreiben?“ Denn mir fiel in der Qualität einfach kein Unterschied auf zu den Windeln, die ich sonst benutzt habe. Überrascht war ich allerdings von den Feuchttüchern, denn die sind grandios. Das hätte ich niemals gedacht. Sie sind viel fester als die, die ich sonst benutze und riechen angenehm (sie enthalten Olivenöl und Aloe-Vera-Mark).

Drei Monate lang hatten wir die Windeln nun in Benutzung und da wir länger als einen Monat mit einem Monatspaket auskamen sind auch noch einige übrig und mein Fazit ist durchweg gut. Die Windeln sind wirklich so weich und halten wirklich so trocken wie versprochen wird. Sie sind hier Tag und Nacht im Einsatz und ich kann über die Qualität nur Gutes sagen. Außerdem haben sie nicht diesen chemischen Geruch wie andere Windeln, sagte sogar mein Mann. Dazu sehen sie halt wirklich hübsch aus und ich wurde in den vergangenen Wochen einige Male auf die schönen Windeln angesprochen. Ich habe auch einer Freundin mal eine Packung gegeben zum Testen und auch sie fand die Windeln super und konnte keinen Kritikpunkt feststellen.

Ich persönlich bin echt Lillydoo Fan geworden. Sie sind für mich die schicke Variante von Öko-Windeln, jetzt mal abgesehen von Stoffwindeln.

Der wirklich einzig negative Punkt meiner Meinung nach ist der Preis. Aber das ist eher so eine Glaubensfrage wie ich finde. Ökologisch faire und qualitativ gute Produkte haben ihren Preis, das ist bei Windeln nicht anders. Und bei Pflegeprodukten für Babys und Kleinkinder ist es nicht verkehrt auf die Inhaltsstoffe zu achten, grad kleine Babys können da ja sehr empfindlich reagieren.

Gewinnspiel

Zum Abschluss meines Tests darf ich ein Monatspaket Lillydoo Windeln verlosen. Dazu schreibt ihr mir hier unter dem Blogartikel einfach einen Kommentar und verratet mir an wem ihr die Windeln testen wollt. Das Gewinnspiel läuft eine Woche lang, am 18.09. um 22 Uhr ist Schluss und ich lose die Gewinnerin aus.

Und wer nicht gewinnt, kann auch kostenlos ein Lillydoo Testpaket bestellen, da bekommt man 10 Windeln und 15 Feuchttücher gratis.

 

Die Lillydoo Produkte wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

Im Kinderzimmer

Vor dem Umzug hatte die Kleine kein Zimmer. Ihr Bett stand bei uns im Schlafzimmer, geschlafen hat sie seit dem Krankenhausaufenthalt bei uns im Bett. 

Jetzt steht ihr Bett im gemeinsamen großen Kinderzimmer bei ihrer Schwester und ich dachte den Umzug kann man gut dazu nutzen sie an etwas Neues zu gewöhnen. 

In der ersten Nacht klappte das nicht, sie hat so geweint dass ich sie mit in unser Bett genommen habe. Das Julimädchen war ganz traurig, weil sie so gern mit ihrer Schwester in einem Zimmer schlafen wollte. In der Nacht bekam das kleine Mädchen allerdings auch Fieber, war also gut dass sie bei uns schlief. 

Ab dem zweiten Abend zuhause lege ich die Kleine abends in ihr eigenes Bett. Vorher lese ich den beiden im Bett der Großen ein Buch vor und dann geht jede in ihr Bett. Das Julimädchen macht noch ein Hörbuch an und ich setze mich auf den Boden neben das Gitterbett der Kleinen. Hier sitze ich abends vielleicht 10 Minuten, weil beide Mädchen total schnell einschlafen. Vor dem Umzug lag das Julimädchen 60-90 Minuten wach im Bett und ich lag ebenso lang bei der Kleinen oder gab ganz auf und nahm sie wieder mit ins Wohnzimmer. 

Ich bin ziemlich begeistert, dass das nun so gut klappt. Und das Beste: die Kleine schläft in ihrem Bett durch. Morgens zwischen 7 und halb 8 ruft sie nach uns. Heute Morgen hat sich das Julimädchen morgens neben das Bett der Kleinen gelegt und gesagt „ich bin doch hier bei dir“, total niedlich. 

Ein bisschen komisch ist es aber trotzdem die Kleine nicht mehr bei mir zu haben. Ich habe extra ein Babyphone gekauft, damit ich alles mitkriege. Grad weil wir abends auch nochmal in den Garten gehen wollen und ich sie dort nicht hören würde. Aber voll gut, dass es den Mädchen so gut gefällt im gemeinsamen Kinderzimmer! 

Umgezogen! 

Es ist geschafft, seit Samstag wohnen wir in der neuen Wohnung. Bzw. die Kinder und ich erst seit Sonntag, denn wir waren auf dem Familienwochenende des Kindergarten. 

Der Mann hat den Umzug mit 8 Helfern prima gemeistert und so kam ich am Sonntag Mittag in eine fertig möblierte Wohnung. Sogar die neuen Flurmöbel wurden von den Helfern schon zusammengebaut und an der Wand befestigt. Ich war ziemlich überrascht. 

Die Kinder brachte ich vom Familienwochenende direkt zu den Schwiegereltern und packte zuerst alle Kartons aus dem Kinderzimmer aus. Die Kinder hatten übrigens von den insgesamt 60 Kartons den größten Anteil. Nur in der Küche stehen annähernd genau so viele Kartons wie im Kinderzimmer standen. Mir war es wichtig, dass die Kinder nicht im Chaos ankommen, sondern ein fertiges Kinderzimmer haben. Das hat super geklappt und als wir abends die Kinder holten zeigte sich, dass sich die Mühe gelohnt hat. Das Julimädchen staunte und staunte und sagte immer wieder wie toll ihr Zimmer ist. Das hat mich so gerührt. Die Kleine dagegen ging völlig selbstverständlich in das Zimmer, setzte sich aufs Wutsch und fuhr los. 

Seit Sonntag haben wir noch einiges ausgepackt und aufgeräumt, dennoch ist noch viel zu tun. Ab morgen muss ich wieder arbeiten und so wird es bis zur komplett fertigen Wohnung dieses Mal länger dauern als beim letzten Umzug. Da waren wir nach 3 Tagen fertig. 

Heute wurden noch die neuen Heizungen montiert und eine neue Toilette eingebaut. Stück für Stück wird das hier.

Es hatte sich übrigens sehr gelohnt die Tapezier- und Malerarbeiten in professionelle Hände zu geben. Am Freitag Nachmittag war der Maler hier fertig und ich hätte fast geweint vor Freude. Es sieht richtig gut aus, alles ist ordentlich und sauber tapeziert und gestrichen. Ich hätte für die gleiche Arbeit Wochen gebraucht und das niemals so ordentlich hinbekommen. 

Der größte Teil ist nin endlich geschafft und wir können hier ankommen. Ich fühle mich hier echt wohl und liebe den Garten. Was mir noch schwer fällt ist das Schlafen, da sich alles so ungewohnt anhört. Das gibt sich aber vermutlich auch bald. 

Jetzt noch vier Wochen warten auf die neue Küche.

Der letzte Abend #Umzugsplanung

Für mich war heute der letzte Tag in unserer Wohnung.

Ich hatte mir für heute spontan frei genommen und so konnten der Mann und ich vormittags einiges schaffen. Er hat den gesamten Kücheninhalt verpackt und ich das Kinderzimmer. Das waren noch die größten Punkte. Jetzt steht hier nur noch das, was wir ganz zum Schluss erst packen können. Die Elektronik und ein bisschen Kleidung und Kosmetik. Unser kompletter Hausstand ist in 60 Kisten verpackt.

Der Stand in der Wohnung ist leider noch nicht so gut finde ich. Der Maler hat noch einiges zu tun und ich hoffe der macht das ordentlich. Wir haben jetzt noch gemerkt, dass die Übergabe zeitlich schwierig wird, da sowohl der Mann als auch ich ab 15 Uhr nicht mehr da sein werden. Ich fahre in die Eifel und mein Mann muss morgen nochmal spät arbeiten. Hoffentlich klappt das alles vorher.

Morgen früh werden ganz früh die Jungs kommen, die unsere Küche abholen. Nach meiner „zu verschenken“ Anzeige hatte ich ja sehr viele Nachrichten und ich glaube so höchstens 5 davon bestanden aus mindestens einem vollständigen Satz. Eine dieser netten Nachrichten kam von einer WG, die aktuell eine furchtbare Küche hat und sich sehr über unsere freuen würde. Mit einem von denen habe ich alles abgesprochen und morgen früh um 7 Uhr stehen die hier samt Elektriker auf der Matte und bauen unsere Küche ab und nehmen sie mit. So werden wir keinen Stress mehr damit haben und machen anderen eine Freude.

Heute verbrachte ich den Nachmittag schon im Garten mit den Kindern und einem KiTa Freund der Kleinen mit seiner Mama. Eigentlich wollten wir ins Familiencafe gehen, weil wir zuhause ja gar nichts mehr haben zum Spielen oder Essen. Das hatte allerdings zu, also machten wir uns spontan einen netten Nachmittag mit Trampolin und Planschbecken. Abendessen habe ich dann einfach bestellt und die Kinder aßen Pommes auf dem Sofa. Für meinen Salat musste ich dann noch auf die Suche nach einer Gabel machen, darüber hatte ich vorher nicht nachgedacht.

Und jetzt gehe ich ein letztes Mal in dieser schönen Wohnung ins Bett. Ein bisschen sentimental war ich heute doch. Als wir hier vor etwas über 3 Jahren eingezogen sind war das Julimädchen fast ein Jahr alt und ich am Ende der Elternzeit. Seit dem ist so viel passiert.

Heute Nachmittag bekam ich aber auch einen Einblick wie genial das jetzt mit Garten wird. Da gibt es zwar auch noch reichlich drin zu tun, aber ich freue mich riesig darauf. Nach der #Umzugsplanung gibt’s dann bald #Gartengestaltung oder so.😉

Endspurt! #Umzugsplanung

Diese Woche ist deutlich entspannter als letzte Woche und das obwohl es jetzt echt kurz vor Umzug ist. Das liegt vor vor allem daran, dass wir jetzt keine Renovierungsarbeiten mehr vor uns haben. Also vorerst nicht.

Seit Montag ist der Maler in der Wohnung und inzwischen ist die Wohnung fertig tapeziert. Dafür hätte ich Wochen gebraucht. Ab morgen wird gestrichen und ich freue mich so darauf wie das aussehen wird. Für die Küche habe ich einen kühlen Blauton ausgesucht und für das Kinderzimmer ein helles lila.

Der Mann hat diese Woche noch einiges gepackt, da er vormittags alleine zuhause war. Ich schaffe nachmittags mit den Kindern gar nichts und habe nur drei Kisten gepackt. Dafür habe ich mir ab morgen frei genommen, damit wir alles fertig machen können.

Am Freitag Vormittag wird unsere Küche in der alten Wohnung abgeholt. Ich hoffe da klappt alles, denn die Bedienung fürs Verschenken war, dass sich um Abbau komplett allein gekümmert wird. Einer von uns wird in der neuen Wohnung den bestellten Kühlschrank in Empfang nehmen, dann haben wir wenigstens ein Teil in der neuen Küche. Die Küche an sich kommt leider erst Ende September.

Grad hab ich auch noch ein neues Klingelschild bestellt und heute einen Termin mit den Handwerkern vereinbart, die nächste Woche die neue Heizung montieren und uns ein neues Klo einbauen.

Ich find’s schon ziemlich cool, dass da in der Wohnung grad noch so viel gemacht wird. Das wird ein riesen Unterschied von der Besichtigung zum Einzug jetzt.

Noch drei Tage!

Countdown! #Umzugsplanung

Der Countdown läuft. In 5 Tagen ist der Umzug!

Am Wochenende habe ich das Badezimmer fertig renoviert. Samstag wollte ich es eigentlich streichen, aber da ich viel zu viel Kleister verwendet hatte, war die Tapete noch nicht getrocknet. Also verschob ich das auf Sonntag. Streichen ist ja zum Glück viel einfacher als tapezieren und so klappte das ganz gut. Zwischendurch baute ich noch den Spiegelschrank auf, den ich am Samstag bei Ikea gekauft hatte. Dort habe ich auch Möbel für den Flur gekauft, ich freue mich schon total darauf wie das aussehen wird.

Seit heute ist der Maler in der Wohnung und tapeziert und streicht den Rest. Der Vermieter muss morgen noch ein paar Arbeiten beenden und bis Freitag sollte alles fertig sein. Ich habe Farben für  Kinderzimmer und Küche ausgesucht und bin sehr zufrieden mit der Wahl. In diesem Moment fällt mir ein, dass ich den Flur auch gern in einem hellen grau hätte, damit die weißen Möbel besser zur Geltung kommen. Habe ich aber komplett vergessen und nun schon dem Maler die Auswahl mitgeteilt und die Farbkarte zurück gegeben. Mist.

Hier in der alten Wohnung stapeln sich derweil die Kisten. Das Gröbste ist bereits verpackt, der restliche Kleinkram wird aber sicher nochmal ein paar Kisten Platz benötigen. Vor allem im Kinderzimmer habe ich noch Bücher, Puppen und Malsachen ausgepackt gelassen, weil es für das Julimädchen super schwer ist, dass wir all ihre Sachen einpacken. Sie hat schon bittere Tränen vergossen, weil ich ihr Spielzeug in Kisten getan habe.

Nun noch zu der Sache mit der Küche in der alten Wohnung und weshalb mein Handy explodiert ist: wir haben diese Wohnung rechtzeitig gekündigt zu Ende August. Seit der Kündigung wollte ich mich mit der Hausverwaltung in Verbindung setzen, um die Nachmietersuche zu besprechen. Wir hätten gern jemanden gefunden, der auch die vom Vormieter übernommene Küche übernehmen möchte. Die Hausverwaltung meldete sich jedoch ewig gar nicht und als wir endlich abgesprochen hatten, dass wir jemanden suchen können und diese Auskunftsbögen dafür bekamen, war es schon so spät, dass keiner mehr die Wohnung ab September mieten wollte. Bzw. waren wir dann auch im Urlaub und hatten keine Zeit mehr große Suchanfragen zu starten. So hatten wir nur ein paar wenige Besichtigungen und alle sagten plötzlich „ach ne doch nicht“. Es ist mir ein Rätsel wieso die Hausverwaltung nicht sofort eine Anzeige online gestellt hat, die Wohnung hier ist modern und schön und wäre sicher schnell vermietet gewesen. Jetzt wundert es mich aber auch nicht mehr wieso Anfang des Jahres die Erdgeschosswohnung mit Garten 3 Monate lang leer stand.

Jedenfalls stehen wir nun mit der Küche blöd da, weil die nun raus muss. Ich habe sie schon vor einer Weile zu einem günstigen Preis online gestellt, aber keiner wollte sie. Ist ja auch immer schwierig mit so fertigen Küchen, weil die dann vielleicht gar nicht gut woanders hin passen. Damit wir die nicht noch selbst abbauen müssen und einfach keinen Stress mehr damit haben, habe ich sie zu verschenken ins Internet gestellt. Und dann ging’s rund. An einem Abend haben sich etwa 600 Menschen die Anzeige angesehen und so 10-15 % davon schrieben mir eine Nachricht. Alles an einem Abend, mein Handy hörte gar nicht mehr auf zu klingeln.

Schlussendlich wird sie hoffentlich am Wochenende von einer WG abgeholt, der wir damit eine Freude machen können.

Im Gegensatz zu letzter Woche sehe ich nun endlich Licht am Ende des Umzugstunnels. Ich hoffe sehr, dass die ganze Planung aufgeht, wir nächste Woche diese Wohnung ordentlich übergeben können und uns die neue Wohnung schön einrichten können.

Tapezieren, streichen, durchdrehen #Umzugsplanung

Herrje, was haben wir uns bloß bei diesem Umzug gedacht? Am Ende wird alles gut, aber jetzt grad wissen wir gar nicht wo uns der Kopf steht. Bis vorgestern hatten wir noch keine einzige Kiste gepackt.

Aber von vorn. Der letzte Stand ist 10 Tage her und seit dem hat sich doch einiges getan. Da hatten wir die Fensterrahmen und das halbe Badezimmer geputzt. Letzten Freitag nahm ich mir spontan frei, um mit dem Mann die zwei Wände im Wohnzimmer zu tapezieren, die wegen der neuen Fenster und Rolläden zerstört wurden. Vorher guckte ich mir bei YouTube an wie man tapeziert, hatte ich vorher nämlich noch nie gemacht. Bei der ersten Bahn schrien wir uns fast an, aber dann ging’s. Leider schafften wir es nicht ganz zuende, weshalb der Mann am Abend nochmal ranmusste und die Rolladenkästen tapezierte. Ich fuhr derweil am Abend mit den beiden Mädchen zu meinen Großeltern an den Harz und verbrachte dort das Wochenende. Das war eine tolle kleine Auszeit.

Am Samstag strich der Schwiegervater mit meinem Mann das Wohnzimmer. Das ist jetzt fertig und sieht toll aus.

Unter der Woche kam ich zu überhaupt gar nichts. Um 6 Uhr fange ich morgens an zu arbeiten und der Mann hatte die ganze Woche Spätdienst, so dass ich den Nachmittag und Abend allein war. Die Kleine schläft seit Wochen abends ganz schlecht ein und so lag ich ewig bei ihr, schlief teilweise selbst ein oder war einfach k.o. Zum Packen kam ich jedenfalls nicht.

Heute fuhr ich erst arbeiten, machte aber schon nach sechs Stunden Feierabend und ging dann in die Wohnung, um das Badezimmer zu tapezieren. Das kleine Stück bis zur Decke (es sind wie ich jetzt weiß 48,5 cm) wollte ich eigentlich nur weiß streichen, weil ich Tapete im Badezimmer nicht so toll finde. Mein Mann lag mir jetzt aber so in den Ohren damit, dass ihm das nicht gefällt und die Wand zu uneben sei um sie nur zu streichen und man würde jede Schraube am Rolladenkasten sehen und überhaupt. Ich gab nach und so tapezierte ich heute das Badezimmer anstatt es zu streichen. Ich war der Meinung das ginge bestimmt fix, weil es ja immer nur so kleine Stücke sind. Leider geht das überhaupt kein bisschen fix, wenn man so ungeübt ist wie ich. Und ich bin jetzt nicht komplett unbegabt oder so und ich hatte ja ausführlich YouTube Videos angesehen. Nach 1,5 Stunden hatte ich 4 Stücke der Tapete angeklebt und dann kam die rettende Hilfe in Form meines Vaters. Zu zweit ging das viel besser, wir wandelten die Technik ein bisschen um und so wurde wir irgendwann tatsächlich fertig. Das Ganze hat heute dennoch 5 Stunden gedauert und ich will gar nicht wissen wie lange ich allein gebraucht hätte.

Morgen werden wir das Badezimmer streichen und dann sind unsere eigenen Renovierungsarbeiten abgeschlossen. Ab Montag darf der Maler ans Werk und ich freue mich sehr, dass den Rest der Profi macht. Dafür müssen wir weiter packen.

In 8 Tagen ist der Umzug, den ich live übrigens auch gar nicht miterleben werde. Ich habe mich nämlich schon vor Monaten für ein von der KiTa organisiertes Wochenende angemeldet und werde mit den Mädels und anderen Familien plus Erzieherinnen in die Eifel fahren. Vorher und nachher habe ich aber zumindest jeweils einen Tag frei.

Als ich heute Nachmittag mit meinem Vater im Badezimmer zugange war, war der Mann mit den Mädchen im Garten. Er hatte ein Planschbecken gekauft und wir bekamen schon mal ein kleinen Einblick wie cool das ab nächster Woche mit Garten wird. Ich freue mich da so drauf.

Wofür ich jetzt irgendwie nur keine Zeit habe ist Möbel für den Flur und für das Badezimmer zu kaufen. Dringend bestellen muss ich außerdem einen Kühlschrank, ich kann mich bloß nicht für einen entscheiden.

Und morgen erzähle ich euch wie ich mal eine Küche zu verschenken ins Internet stellte und danach mein Handy vor Anfragen explodierte.