Ein perfekter Tag

Wie unglaublich anstrengend das zweite halbe Jahr 2016 war, merke ich grade zur Zeit immer wieder. Die ganze Anspannung lässt nach und ich genieße es so sehr jetzt mehr Zeit für den normalen Alltag mit den Kindern zu haben. Was leider immer noch schwierig ist, ist gemeinsame Zeit zu viert. Mein Mann arbeitet wirklich viel und hatte noch keinen Urlaub seit er im Juli den neuen Job angefangen hat. Jetzt über Karneval ist allerdings so wenig los bei ihm im Laden, dass er tatsächlich fünf freie Tage in einer Woche hat. (Kein Urlaub, er hat massig Überstunden, die er abfeiern kann.)

Diese freie Zeit nutzen wir grade ausgiebig. Am Freitag schon waren wir den ganzen Nachmittag im Schwimmbad mit den Kindern und hatten riesigen Spaß. Das wollten wir schon seit Monaten machen und haben es nie geschafft. Es war so großartig und ich bin froh, dass wir extra 45 Minuten zu einem super coolen Schwimmbad gefahren sind, das hat sich so gelohnt.

Heute haben wir den Tag in der Bonner Rheinaue verbracht. Bis vor 4 Jahren haben wir in Bonn gewohnt und es ist noch immer meine Herzensheimat. Ich bin da aufgewachsen und würde am liebsten wieder genau in dem Stadtteil wohnen, in dem ich groß geworden bin und ich dem der Mann und ich später auch gewohnt haben. Auch wenn ich hier in Köln glücklich bin.

Wir haben die Mädels samt Fahr- bzw. Laufrad eingepackt und sind mit ihnen einmal durch die ganze Rheinaue gelaufen. Das Julimädchen hat nach dem ersten Berg bremsen geübt, was sie am Ende des Ausflugs endlich auch konnte. Die Kleine hat mich wieder einmal beeindruckt mit ihrem Charakter. Als sie beim ersten Hügel mit ihrem kleinen Laufrad so schnell wurde, dass sie sich halb überschlagen hat, hat sie zwar kurz geweint, hat sich aber nach kurzem Trösten sofort wieder auf den Sattel geschwungen und ist weitergefahren. Ohne auch nur ein einziges Mal zu meckern, zu wüten oder zu trotzen, ist sie stundenlang auf ihrem Laufrädchen gefahren und war fröhlich. Man sah ihr am Ende an wie anstrengend der Nachmittag war, denn man muss da schon ab und zu mal bergauf und bergab fahren.

Das Julimädchen fand besonders den Japanischen Garten toll und kam außerdem in den besonderen Kindheitsgenuss sich einen Berg runterrollen zu lassen. Also ohne Fahrrad, so richtig über die Wiese rollen.

Zum Abschluss des Tages sind hatten wir noch Abendessen im Vapiano. Das Julimädchen sprudelt bei solch schönen Erlebnissen immer über vor Freude und hat beim Essen circa zwanzig Mal gefragt ob wir morgen nochmal in den Park fahren zum Spazieren und ob wir nochmal hier essen können morgen. Das mit dem Essen gehen geht leider nicht jeden Tag, aber ich hoffe wir schaffen es mehr Ausflüge zu machen. Das wäre echt schön, denn dieser Tag war einfach vollkommen perfekt.

20170226_150723

Frühlingsvorfreude

Was ich ja niemals gedacht hätte: Gartenarbeit macht mir richtig Spaß.

Am Wochenende war ich mit der Kleinen lange im Garten. Sie spielte selig vor sich hin, düste mit dem kleinen Laufrad hin und her und ich beschäftigte mich mit dem Blumenbeet. Wir haben im Herbst schon einiges im Garten gemacht. Der Garten war über den Sommer ziemlich zugewuchert und so mussten wir einige Sträucher und Büsche radikal kürzen, manche kamen komplett weg. Den Kompost haben wir abgebaut und einen Meter weiter in eine Ecke versetzt, das Gemüsebeet generalüberholt. Die Himbeeren habe ich zurückgeschnitten und tonnenweise Laub zusammengekehrt.

Das Grobe war also alles erledigt und der Garten im Winterschlaf. Worum ich mich bisher nicht gekümmert hatte war das große Blumenbeet, das an die Terrasse angrenzt. Dort lag noch immer Laub über den inzwischen vielen vertrockneten Blumen vom Vorjahr. Dem nahm ich mich am Sonntag an. Ich räumte richtig auf, zupfte Unkraut, schnitt Vertrocknetes weg. Zum Vorschein kamen viele viele kleine Pflanzen, die schon ein bisschen aus der Erde gucken. Das fasziniert mich total, weil ich nichts gepflanzt habe und ich jetzt einfach zugucken kann was da so alles im Beet schlummert.

Jetzt beginnt bald die Zeit, in der jeden Monat irgendwas neues blüht im Garten. Und ich muss mich nun dringend informieren was ich so an Gemüse anpflanzen kann. Bestimmt bin ich schon wieder spät dran. Ich habe nämlich bisher so gar keine Ahnung von Blumen und Pflanzen und stand letztes Jahr mehrfach ratlos im Garten und habe meiner Oma Bilder per WhatsApp geschickt, damit sie mir sagt was das alles ist.

Mal sehen ob ich hier irgendwann doch noch den grünen Daumen bekomme. Für die Wohnung habe ich allerdings überlegt, dass ich auf Kunstblumen umsteige.

wieder online

Über eine Woche waren wir quasi abgeschnitten von der Außenwelt. Kein Internet, kein Telefon, kein Fernsehen. Ich mag es kaum zugeben, aber es war ganz furchtbar für mich.

Und das alles nur, weil wir Fernsehen haben wollten. Hatten wir in der neuen Wohnung nämlich bisher nicht, wir hatten nur so ein DVBT Gerät und das funktionierte meistens nicht wirklich. Für den Fernsehempfang sollten wir nun schnelleres Internet bekommen, da das alles über das Internet laufen soll. Tja. Sollte.

Am Tag der Freischaltung schloss mein Mann den neuen Router an, den Reciever am Fernseher und bastelte. Nichts passierte. Er telefonierte eine Stunde lang mit der Hotline unserer Internetanbieters, die zum Entschluss kam, dass da ein Techniker rauskommen muss. Das Telefonat war an einem Mittwoch, der Techniker kam am darauffolgenden Samstag. In der super planbaren Zeitspanne „zwischen 8 und 16 Uhr“ kam der Techniker, bastelte an der Telefondose herum und kam nach 20 Minuten zu dem Ergebnis, dass er jetzt alles repariert habe. Also machte ich den Router an, der versuchte eine Internetverbindung herzustellen. „Das blinkt jetzt noch, gleich leuchtet der Router durchgängig und dann steht die Leitung“ sagte der Techniker und verschwand. Natürlich bevor es durchgängig leuchtete.

Ich nehme an dieser Stelle die Spannung der nächsten 30 Minuten: die Leitung stand nicht. Also erneut die Hotline angerufen, erfahren dass der Techniker nun Feierabend habe und nicht nochmal kommen könne und einen neuen Termin für den nächsten Dienstag bekommen. Ich war an dem Wochenende so frustriert, da ich ja abends meistens alleine bin und mir ohne Internet und Fernsehen dann echt langweilig ist. Meine Frustration war so groß, dass ich an dem Nachmittag mit den Kindern mit der Bahn noch zum nächsten Elektronikgeschäft fuhr und mir DVDs kaufte. Ohne Internet konnte ich mir ja nicht mal Bücher auf den Kindle laden.

Der nächste Dienstag kam, der Techniker auch und nach wenigen Minuten stellte er fest, dass schlichtweg der Router kaputt war. Herrlich. Also wieder die Hotline angerufen und zwei Tage später wurde uns ein neuer Router und damit endlichendlich Internet geliefert.

Aber nun funktioniert endlich alles. Das heißt ich kann wieder bloggen und abends meine Serien gucken. Juhu!

Das neue Hochbett der Mädchen

*Kooperation mit Dormando* *enthält Affiliate Links*

Schon lange hatte sich das Julimädchen ein Hochbett gewünscht. Vor ihrem 4. Geburtstag war das schon Thema, aber dann bekam sie andere Geschenke und unser Umzug stand erst kurz bevor. In der alten Wohnung wäre es ziemlich eng geworden mit einem Hochbett im Kinderzimmer, das bis dahin nur vom Julimädchen bewohnt (bzw. beschlafen) wurde.

In der neuen Wohnung haben die Mädchen ein gemeinsames Kinderzimmer, auch das ist nicht riesig, aber mit ca. 15 m² ist es gute 6 m² größer als das in der alten Wohnung. Und man kriegt einiges unter auf 15 m². Zunächst hatte die Große weiterhin ihr Juniorbett, die Kleine schlief im Gitterbett. Das klappte mal gut und häufig nicht so. Die Kleine fand es inzwischen einfach blöd so eingesperrt zu sein im Gitterbett und so schlief sie immer häufiger wieder bei uns im Elternbett ein.

img_7545-2Zu Weihnachten dann aber wurde das Thema Hochbett endlich konkret. Seit Ewigkeiten war eigentlich das Flexa Bett mein Traum für die Kinder, aber das lag preislich völlig außerhalb des Rahmens. Nach langer Suche entschieden wir uns für ein weißes Relita Etagenbett. Mir war wichtig, dass es relativ schlicht ist und zu den anderen Möbeln im Kinderzimmer passt. Außerdem kann man dieses Bett problemlos auch einzeln stellen, falls die Mädels doch mal irgendwann getrennte Zimmer haben. Das obere Bett ist bei diesem Etagenbett nur 140 cm hoch, was meine Angst vor Herunterfallen etwas minimiert. Inzwischen zeigt sich auch, dass das zum Zudecken, Bett machen usw sehr praktisch ist.

img_7537-2Kurz nachdem ich das Bett bestellt hatte, kam eine Anfrage von dem online Matratzenshop Dormando, ob wir nicht eine Matratze testen wollen würden. Das kam wie gerufen! Sage ich ganz ehrlich, denn gute Matratzen sind teuer und es kamen noch genug weitere Anschaffungen rund um das Bett. Für das untere Bett wurde es die mySnooze Kaltschaummatratze, für das obere die Dormilux Amsterdam Ergo Kaltschaummatratze. Eigentlich hätten beide Mädchen die mySnooze Matratze bekommen, aber bei dem Etagenbett war angegeben, dass die Matratze im oberen Bett nicht höher als 17 cm sein darf. Im Nachhinein hätte ich die paar Zentimeter einfach ignorieren sollen, die Umrandung oben ist nämlich hoch genug, aber ich war da vorher noch etwas panisch über eventuelles Rausfallen. Beide Matratzen erfüllen aber für mich wichtige Kriterien, zb dass sie einen abnehmbaren und bei 60 Grad waschbaren Bezug haben. Die Kleine hat eine leichte Hausstaubmilbenallergie, da ist sowas wichtig.

img_7540-2Ansonsten bin ich nicht die absolute Expertin, was Matratzen betrifft, ich kann eher vom Praxistest berichten. Beide Matratzen sind super bequem, für mich ist vor allem die untere wichtig und die ist ein Traum. Ich lege mich nie nach oben zum Julimädchen, dafür aber fast jeden Abend nach unten zu der Kleinen. Zum Test habe ich mich aber natürlich auch mal nach oben gelegt, sehr bequem! Ich könnte mir vorstellen, dass manche die „Wellen“ in der mySnooze Matratze stört, mich stört das gar nicht. Ich würde die wirklich sofort auch für mich selbst nehmen, wir haben uns allerdings erst vor einem Jahr eine neue Matratze gekauft. Jetzt im Vergleich der beiden Matratzen sieht man auch recht gut die paar Zentimeter Unterschied in der Dicke. Beide Matratzen habe ich im Härtegrad H2 ausgesucht, da gibt es immer verschiedene bei Dormando und man kann online gut nachschauen welche für einen richtig ist.

Eine kleine Anekdote noch nebenbei: als mein Vater und mein Mann das Hochbett an Heilig Abend aufbauten, kamen sie ganz nervös zu mir und sagte die mySnooze Matratze wäre zu klein für das Bett, es sei vermutlich eine falsche geliefert worden. Hektisch ging ich mit ins Kinderzimmer, nahm ein Maßband und guckte mir die noch eingepackte Matratze an. Was die beiden nicht so richtig bedacht hatten war, dass die sich beim Auspacken (sie war eingerollt) noch ordentlich aufplustert und natürlich sehr wohl in das Bett passte. Also doch keine Katastrophe bei der Bescherung. Die Dormilux Matratze kam nicht eingerollt, sondern normal eingeschweißt und wurde daher mit einer Spedition geliefert. Bei Dormando bestellt man übrigens immer versandkostenfrei und kann sich auch ausführlich online beraten lassen.

Schlussendlich fehlte für das Hochbett – ich sage immer Hochbett, eigentlich ist ein Etagenbett – nur noch Decke, Kissen und Bettwäsche. Von der wunderschönen Feenbettwäsche hatte ich schon mal erzählt, Decke und Kissen habe ich aufgrund von Empfehlungen bei Tchibo gekauft und bin damit sehr glücklich. Und für beides habe ich stundenlang gesucht bis ich mich entschieden hatte.

Wie begeistert die Kinder von dem neuen Bett waren, hatte ich nach Weihnachten schon berichtet. Jetzt nach ein paar Wochen kann ich auch sagen, dass die Entscheidung goldrichtig war. Es ist so cool, dass ich mich endlich neben die Kleine legen kann beim Einschlafen und nicht mehr neben dem Gitterbett auf dem Boden sitzen muss. Sie schläft seit dem auch deutlich besser und wenn sie nachts aufwacht, kann sie einfach rausklettern und zu uns kommen. Und für das gesamte Kinderzimmer ist das Bett eine richtig gute Sache. Es ist trotz Wickeltisch und weiteren Regalen im Zimmer noch reichlich Platz zum Spielen. Und wenn die Kinder alle nachts zu uns wandern, kann einer von uns in das untere Bett des Hochbetts ausweichen, deshalb ist der oben genannte Praxistest. 😉

Hallo 2017!

Eventuell ein bisschen verspätet, aber ich habe noch gar nichts zum neuen Jahr geschrieben. Also:

Hallo 2017!

Ich freue mich sehr auf dieses Jahr, auch wenn nun schon drei Wochen vorbei sind. In diesem Jahr möchte ich vor allem einen entspannteren Alltag haben, zum Glück stehen auch keine großen (geplanten) Stresspunkte an. Meine Arbeitszeit habe ich von 40 auf 30 Stunden verringert, was am Tag 2,5 Stunden weniger auf der Arbeit bedeutet. Das macht sich sehr bemerkbar.

In diesem Jahr möchte ich eine Fortbildung besuchen, eigentlich gern mehr, aber das ist leider nicht machbar mit den Arbeitszeiten meines Mannes. Außerdem werden wir im Frühsommer unsere erste Flugreise mit den Kindern machen und 10 Tage am Meer sein, da freue ich mich wahnsinnig drauf.

Das Julimädchen wird dieses Jahr 5 Jahre alt und kurz danach ein Vorschulkind. Das bedeutet, dass wir uns in diesem Jahr Grundschulen ansehen werden, uns für einen Favoriten entscheiden müssen, um sie anzumelden. Gleichzeitig werden wir uns noch mehr Gedanken über Vor- und Nachteil der OGS (Offene Ganztagsschule = Betreuung nach der Schule bis zum Nachmittag) machen müssen und uns auch hier entscheiden, ob wir das wollen oder nicht.

Die Kleine wird in diesem Jahr 3 Jahre alt und wechselt im Sommer in die Ü3-Gruppe und wird dadurch in die Gruppe der großen Schwester kommen. Das ist hier das Leid der Oktoberkinder, sie muss schon zu den Großen wechseln, kommt aber nicht mit den Kindern aus dem gleichen KiTa-Jahr in die Schule. Der Stichtag für die Einschulung ist nämlich einen Monat früher als der Stichtag für den Gruppenwechsel, leider! Also nicht wegen der Einschulung, da bin ich froh, aber ich hätte sie lieber ein Jahr länger in der U3-Betreuung.

Ich wünsche mir ein entspanntes Jahr. Außerdem freue ich mich sehr, dass ich noch zwei Freundinnenbabys kennenlernen darf. ♥

29

20170108_134929Heute bin ich 29 Jahre alt geworden. Das ist nun sowas von „Ende 20“, das lässt sich nicht mehr schön bzw. jünger reden. Wobei ich generell so gar kein Problem damit habe älter zu werden. Grade dieses vergangene Lebensjahr hat mich ein großes Stück weiter gebracht, weg von vielen zweifelenden Gedanken hin zu einem gesunden Selbstbewusstsein. Im Großen und Ganzen zumindest.

Mein Geburtstag begann gar nicht mal so schön. Nach einem wundervollen Tag gestern, hatte ich am Abend zwei übermüdete Kinder, die dennoch oder vielleicht grade deshalb nicht schlafen konnten. Das Julimädchen lag irgendwann doch im Bett, die Kleine ließ sich bis nach Mitternacht nicht vom Schlafen überzeugen. Da mein Mann lange arbeiten musste, musste ich irgendwie dazwischen meinen Kuchen backen.

Dank Twitter bekam ich ein Rezept von Cynthia Barcomi aus einem Backbuch, das ich mir nun auch kaufen werde. Einen Rasperry-Cheescake-Swirl oder auch einfach Himbeer-Käsekuchen wollte ich machen. Das Rezept sah vor zunächst einen Boden herzustellen und diesen nach kurzem Backen mit einer dünnen Schokoladenschicht zu versiegeln. Leider riss mir beim Verstreichen der Schokolade der ganze Boden immer wieder ein, was mich so wahnsinnig machte, dass ich alles wegschmiss und von vorn anfing. Ich bin recht perfektionistisch beim Backen und möchte immer, dass die Kuchen absolut genial werden. Beim zweiten Versuch nahm ich den Thermomix zum Schmelzen der Schokolade und durch das beständige Rühren wurde sie so schön flüssig, dass sie sich viel besser auf dem Boden verteilen ließ. Anschließend stellte ich alles für wenige Minuten in die Eiseskälte auf die Terrasse. Dadurch wurde der Boden perfekt. Die Masse an sich und das Himbeerpürree waren ohnehin unproblematisch und nach dem Backen im Wasserbad war der Kuchen ein Traum. Fertig wurde er um halb 2 Uhr nachts, kurz bevor mein Mann von der Arbeit nach hause kam.

Durch den eher hektischen Abend (wobei das Backen an sich keine Hektik verursachte, eher dass ich währenddessen das kleine Kind beaufsichtigen musste und nicht ganz für mich backen konnte) verpasste ich Mitternacht und bemerkte meinen Geburtstag erst durch die ersten Nachrichten auf meinem Handy. Bis mein Mann zuhause war, war meine Laune aber schon wieder besser. Ich bekam direkt so viele liebe Nachrichten und von meinem Mann dann ein unerwartetes Geschenk. Auf seine Frage nach meinem Wunsch sagte ich immer nur: „Ich wünsche mir nur meine Ruhe“ und genau das hat er mir geschenkt – einen Tag in der Therme inklusive Massage. Ganz für mich alleine.

Der Tag heute war dann entspannt mit Besuch von meiner Familie. Wir aßen den leckeren Kuchen und ich bekam tolle Geschenke. Zum Beispiel eine wunderschöne Handtasche von Fritzi aus Preußen. Die Marke sagte mir bis vor kurzem gar nichts, aber als ich bei Twitter nach einer schönen Handtasche ohne echtes Leder fragte, bekam ich einige Male diese Marke empfohlen. Ich fand einige tolle und wünschte mir schlussendlich eine ‚Clarissa‘. Meine Geschwister haben sie mir geschenkt und ich liebe die Tasche jetzt schon. Sie wird meine bunte SoOderSo ablösen, die ich zwar auch mag, aber zum Beispiel bei seriösen Arbeitsterminen, die ich mit Hosenanzug absolviere, doch eher nicht ganz so passend ist. Na und man ist ja nun auch keine Mitte 20 mehr, ne?

Vom Julimädchen bekam ich übrigens ein selbstgemaltes Bild mit vielen Herzchen, das ich mit Hilfe einer Schatzsuche in ihrem Zimmer suchen musste. Die Kleine sagte zu meinem Geburtstag nur „Nein ich Butztag!“. Wie das halt so ist wenn man zwei Jahre alt ist.

Das war ein ziemlich schöner Tag heute und ich bin sehr glücklich. Nächstes Jahr werde ich dann, wie das Julimädchen immer sagt, zehnundzwanzig!

Jahresrückblick 2016

Das Jahr ist fast vorbei und wie immer am Jahresende fülle ich diese Fragen aus, um zurückzublicken. Viel Spaß dabei.

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Puh. Ein ziemlich durchwachsenes Jahr war das dieses 2016. Aber ich gehe positiv aus dem Jahr, weil es so viel Gutes gab und vergebe deshalb eine 8.

2. Glücklich gewesen?

Ja. Letztes Jahr schrieb ich an dieser Stelle, dass ich mir für 2016 wünsche mehr bei mir anzukommen. Und genau das bin ich. Ich bin persönlich gewachsen in diesem Jahr, habe eine ganz schlimme Phase, die jetzt ein paar Jahre anhielt, überwunden und bin stolz darauf. Vielleicht schreibe ich über dieses spezielle Thema bald mal ausführlicher. Jedenfalls macht mich insbesondere das glücklich, außerdem bin ich vor allem seit dem Sommer noch glücklicher in meinem Job.
3. Haare länger oder kürzer?

Länger und ich liebe es.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Weder noch, wie immer.

5. Mehr Kohle oder weniger?

Mehr. 2015 bekam ich die meiste Zeit Elterngeld, dieses Jahr habe ich komplett gearbeitet, sechs Monate davon in Vollzeit. Außerdem ist mein Mann inzwischen Küchenchef.

6. Besseren Job oder schlechteren?

Den gleichen wie Ende 2015, aber dieses Jahr war’s noch besser. Ganz am Anfang nach der Elternzeit dachte ich noch ich bräuchte ewig bis ich mich komplett eingearbeitet habe. Inzwischen bin ich gut in dem was ich mache und grade das macht großen Spaß.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

Mehr Einkommen = mehr Ausgaben. Ist in manchen Bereichen (Kita Gebühren) zwangsläufig so, zudem sind wir umgezogen und waren das erste Mal im Familienurlaub.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn ja, was?

Spontan erinner ich mich an ein Holz Tablet, das ich über Twitter gewonnen habe. Die Kinder spielen noch immer damit.

9. Mehr bewegt oder weniger?

Weniger fürchte ich.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Die ersten sechs Monate in diesem Jahr waren gefühlt die Kinder ständig krank. Das Julimädchen hatte eine Zeit lang immer wieder Fieber, bis sich herausstellte, dass sie sehr hohe Entzündungswerte hatte, was mit einer langen Antibiotikumgabe kuriert wurde. Seit dem war sie nicht mehr krank. Die Kleine hat auch einiges mitgenommen in der Zeit bis zum Höhepunkt Anfang Juni als sie wegen einem eigentlich harmlosen Virus drei Tage ins Krankenhaus musste, da sie nichts mehr zu sich nahm.

Ich selbst war in den ersten sechs Monaten gar nicht krank, dafür dann aber ab meiner Vollzeitbeschäftigung. Sicherlich spielt da der Stress ab dem Zeitpunkt eine Rolle. Ich hatte Infekte, einmal eine Woche lang keine Stimme mehr und eine Magenverstimmung, die mich tagelang umgehauen hat.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?

Am schlimmsten war der Krankenhausaufenthalt mit der Kleinen. So viel musste organisiert werden, die Ballettaufführung der Großen an dem Wochenende wurde dadurch ziemlich kompliziert und die Kleine litt im Krankenhaus sehr. Teilweise schrie sie stundenlang, es war ganz furchtbar.

12. Der hirnrissigste Plan?

Dass der Mann das Jobangebot als Küchenchef angenommen hat, wo er kurz vor Ende der Probezeit wieder rausgeschmissen wurde. Das war eine große Fehlentscheidung in diesem Jahr, die erst das Ganze mit meiner Stundenerhöhung ins Rollen gebracht hat. Er hatte vorher einen guten Job als Sous Chef, es war einfach ein Risiko dieses Angebot anzunehmen. Aber wie ich oben erwähnte gehen wir positiv aus diesem Jahr. Er fand ganz schnell einen neuen Job und wurde dort nach kurzer Zeit in einem neuen Laden als Küchenchef eingesetzt. Die Arbeitszeiten sind nicht mehr so gut wie noch Anfang des Jahres, aber er ist zufrieden dort und da ich ab Montag wieder weniger arbeite, wird sich das hier auch wieder gut einspielen.

13. Die gefährlichste Unternehmung?

Da fällt mir mal wieder nichts ein.

14. Die teuerste Anschaffung?

Unsere Einbauküche in der neuen Wohnung. Dafür ist sie richtig schön.

15. Das leckerste Essen?

Veggie Burger in der Fetten Kuh.

16. Die beste Serie?

Neu für mich entdeckt und totally in love: modern family. Da ich vor kurzem aus Versehen mal die falsche Sprache eingestellt hatte – auf englisch! Das geht auf deutsch überhaupt gar nicht und ist dann kein bisschen lustig.

17. Der ergreifendste Film?

Ein ganzes halbes Jahr. Das Buch dazu habe ich auch dieses Jahr gelesen und war sehr ergriffen.

18. Die beste CD?

Clueso – Neuanfang.

19. Das schönste Konzert?

Frank Turner!

Dieses Jahr war ich bei Mumford and Sons, Frank Turner und Royal Republic. Aber Frank Turner war das, was mich am meisten positiv überrascht hat. Bei Mumford and Sons wusste ich schon wie genial die live sind, bei Frank Turner kam aber noch die super Begleitung dazu. Das war ein richtig schöner Abend.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?

Meinen Arbeitskollegen? 😉 Ansonsten wie immer mit den Kindern.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?

Meiner Familie.

22. 2016 zum ersten Mal getan?

Eine Einbauküche geplant und gekauft. In meinem eigenen Garten gewesen.

23. 2016 nach langer Zeit wieder getan?

In den Urlaub gefahren.

24. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Kranke Kinder, Stress, nervige Nachbarn.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Meine Umwelt davon, dass ich problemlos 40 Stunden Arbeit und zwei Kinder unter einen Hut bringen kann. Ich kann’s unter einen Hut bringen, aber nicht problemlos.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Ein Coach Esume T-Shirt plus Autogramm.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Die schönsten Geschenke sind die an meine Kinder, weil ich mich immer so doll mitfreue. Ansonsten war für mich das beste Geschenk eine Konzertkarte für nächstes Jahr.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Buch‘ das!

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Ich hab‘ gebucht!

30. Dein Wort des Jahres?

Strandurlaub

31. Dein Unwort des Jahres?

Vereinbarkeit

32. Deine Liebglingsblogs des Jahres?

33. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchen vom vorigen Jahr!

Jahresrückblick 2010 | Jahresrückblick 2011 | Jahresrückblick 2012 | Jahresrückblick 2013 | Jahresrückblick 2014 | Jahresrückblick 2015 |

Weihnachten

Es passiert schnell, dass ein Ereignis, auf das man sich wochenlang gefreut hat, am Ende gar nicht so schön wird wie erwartet. Glücklicherweise ist das mit Weihnachten dieses Jahr nicht passiert.

Schon am Tag vor Heilig Abend hatte ich Urlaub, die Kinder waren noch im Kindergarten und so konnten der Mann und ich in Ruhe mit tausenden anderen Menschen im Großhandel einkaufen. Mittags habe ich mich einfach noch eine Stunde ins Bett gelegt und danach die Kinder früh abgeholt.

Heilig Abend begann genauso ruhig, wir haben vormittags letzte Vorbereitungen getroffen und dann mit den Kindern Die Eiskönigin geschaut. Mein Mann hat den Film das erste Mal gesehen und sich zwischendurch echt kaputt gelacht. Den kriegen wir also auch noch dazu Fan zu werden.

Wir haben dieses Jahr Heilig Abend bei uns zuhause gefeiert, meine Familie hatte ich zu uns eingeladen. Traditionell gingen meine Schwester und ich mit den Kindern nachmittags in den Gottesdienst. Der Rest der Familie enthält sich bei diesem Programmpunkt. Wir besuchten dieses Jahr einen anderen Kindergottesdienst als sonst und wurden positiv überrascht. Es gab für uns zwar keine Plätze mehr, also standen wir ganz hinten, die Kinder aber hatten Stühle in der ersten Reihe. Ich war zuerst ziemlich nervös, ob das klappt, denn wir konnten die Kinder von hinten gar nicht mehr sehen, also erklärte ich beiden wo sie uns finden und hoffte, dass alles gut geht. Im Gottesdienst wurde ein Krippenspiel aufgeführt, das so großartig gemacht und umgesetzt war (nur von Kindern!), dass ich mir am Ende die Rührungstränen verkneifen musste. Das Julimädchen saß die ganze Zeit in der ersten Reihe und guckte zu, die Kleine lief immer wieder zu uns nach hinten und war dabei so niedlich, dass viele Menschen grinsen mussten. Sie störte auch nicht, sie ging einfach nur immer wieder hin und her. Das ist das Gute am Kindergottesdienst, es sind fast nur Familien da, viele Kinder und so ist es völlig in Ordnung wenn ein Kleinkind keine 45 Minuten auf einem Platz sitzen kann.

Während des Gottesdienstes waren der Mann und mein Vater fleißig: sie bauten das Hochbett der Kinder auf. Deshalb gingen wir nach dem Gottesdienst in einem extra großen Bogen nach hause, damit die beiden alles zu ende machen konnten.

Zum Abendessen gab es Raclette. Die Stimmung war super und richtig weihnachtlich. Das Julimädchen war als Erste fertig, da sie vor Aufregung gar nicht mehr still sitzen konnte. Während wir noch alle aßen, schlich sie um den Baum und die Geschenke herum und rätselte welche für sie sein könnten. Seit Tagen erzählte sie mir, dass sie doch auf jeden Fall ein Fahrrad bekäme, was bei mir zu ein wenig Unbehagen führte, denn das bekam sie an Heilig Abend überhaupt nicht. Sie entzifferte auf einem Geschenk ihren Namen, schüttelte es und überlegte was drin sein könnte. Es war so niedlich. Aber trotz alles Neugier, die Bescherung ist erst nach dem Essen und wir ließen uns auch durch ein hibbeliges Mädchen nicht davon abhalten all die Leckereien zu genießen.

20161224_185522Nach dem Essen dann aber erlösten wir das Julimädchen und verteilten Geschenke. Ach was war die Freude groß. Das Julimädchen hatte unter dem Baum schon schöne Geschenke von meiner Schwester und dem Rest der Nikolausgeschenke meiner Oma. Die Kleine war schon glücklich mit einem geschenkten Ball und interessierte sich für den Rest gar nicht mehr großartig. Richtig aufregend wurde es dann natürlich als ich sagte, dass wir nun mal ins Kinderzimmer gehen würden für eine größere Überraschung. Das Julimädchen ging vor und als sie das große Hochbett entdeckte flippte sie aus vor Freude, jubelte und sprang durch das Kinderzimmer. Das war so wunderschön. Sie kletterte natürlich sofort nach oben und war stolz wie Oskar. Die Kleine stimmte einfach ein in den Jubel.

Die Angst das Julimädchen könnte das fehlende Fahrrad vermissen, war völlig unbegründet. Sie freute sich so sehr über das Hochbett und die anderen Sachen, dass sie erst mal gar nicht mehr von dem Fahrrad sprach. Sie sagte, das Hochbett sei das tollste Geschenk der Welt.

Übrigens bekommen die Kinder sonst nicht zwei solche großen Geschenke. Wobei nur das Julimädchen zwei so teure Geschenke bekam, was einfach an ihrem Fahrradwunsch lag. Das Hochbett war eher eine notwendige Anschaffung, da beiden Kindern die Betten zu klein wurden.

Der Abend war weiterhin sehr entspannt, die Kinder spielten mit ihren Geschenken, mein Bruder baute für das Julimädchen das Lego Junior auf und wir Erwachsenen plauderten. Um 22.30 Uhr zog das Julimädchen sich um und sagte, dass sie nun schlafen wollen würde. War war vorher so nett, dass wir die Kinder einfach wach ließen. Sie schlief dann auch innerhalb von Sekunden ein, die Kleine folgte 30 Minuten später in meinem Arm auf dem Sofa. Bis morgens um 4 Uhr saßen am Ende noch meine Schwester und ich zusammen und redeten.

Das war wirklich ein Tag wie ich ihn mir gewünscht habe.

Der erste Feiertag startete dann natürlich ein wenig zu früh für uns alle und wir hingen alle einfach nur ein bisschen rum. Abends machten meine Schwester und ich nochmal Raclette mit den Kindern, was wegen fehlender Bescherung im Anschluss noch um einiges gemütlicher war als am Vorabend. Der Mann hatte leider nur Heilig Abend frei, aber immerhin. Das hatten wir auch schon anders in den letzten Jahren.

Am zweiten Feiertag besuchten wir noch die Eltern des Mannes, brunchten und machten nochmal Bescherung. Und den Moment musste ich dann filmen, denn das Julimädchen hatte mit dem Fahrrad inzwischen abgeschlossen und gesagt, dass sie sich das dann eben zum Geburtstag wünschen würde. Als sie das Fahrrad neben dem Weihnachtsbaum entdeckte war sie richtig sprachlos. Die Kleine bekam dort eine Puppe geschenkt, die sie sofort in ihr Herz schloss und den restlichen Tag nicht mehr aus der Hand gab.

Am Nachmittag musste das neue Fahrrad natürlich noch getestet werden und so ging ich mit den Kindern in die Felder, das Julimädchen fuhr stolz auf ihrem Fahrrad und die Kleine sprang von Pfütze zu Pfütze (mit ihrer Puppe!) und hatte riesigen Spaß.

Genau so muss Weihnachten sein.

20161227_113412

weihnachtsvorbereitet

Seit Wochen freue ich mich auf Weihnachten. Natürlich zum Einen, weil das das Ende der Vollzeit bedeutete, zum Anderen aber wegen der Kinder. Weihnachten mit Kindern ist so cool!

Allein die Vorbereitungen haben schon solchen Spaß gemacht. Lichterketten, leuchtende Sterne im Garten, Geschenke kaufen. Bei Twitter ließ ich mich von dem Kreidemarkerhype anstecken und bemalte fast alle Fenster in der Wohnung mit Weihnachtskugeln oder Schneeflocken. Am Wochenende ging ich mit den Kindern einen Weihnachtsbaum kaufen, den wir am Sonntag gemeinsam geschmückt haben. Mir macht das einfach riesigen Spaß wenn die Kleine staunend daneben steht und „Woooooow Mama“ sagt. Das Julimädchen macht jeden Tag wenn wir nach hause kommen als erstes die Lichterkette vom Baum an.

Geschenke aussuchen hat mir dieses Jahr auch viel Spaß gemacht. Die Kinder bekommen ein Hochbett, das schon seit Wochen verpackt in der Garage steht. Das werde ich im Januar nochmal ausführlicher zeigen, da wir die Matratzen im Rahmen einer Kooperation mit Dormando bekommen haben. Ich habe noch Stunden damit verbracht die perfekte Bettwäsche zu finden, weil ich für beide Kinder große Decken bestellt habe. Farblich passend zum lila Zimmer habe ich Feenbettwäsche ausgesucht, die wunderschön ist. Diese Heimlichkeiten haben mir solchen Spaß gemacht, ich freue mich richtig, dass die Kinder das an Heilig Abend alles endlich sehen können.

Zum Auspacken unter dem Baum werden die restlichen Nikolausgeschenke liegen. Meine Großeltern hatten so viel geschickt, dass es für Nikolaus einfach zu viel gewesen wäre. Da gibt es dann noch Puzzle für die Große, eine kleine Duplo Eisenbahn für die Kleine und Zubehör für die Kinderküche.

Inzwischen sind alle Geschenke auch eingepackt, in glitzerndem Sternengeschenkpapier. Die Mädchen werden es lieben. Und es war so mit das letzte, das es im DM noch gab als wir gestern Nachmittag schnell dort waren. Ansonsten müssen wir heute nur noch einkaufen, richtig kochen aber fast nicht, weil wir an Heilig Abend Raclette essen. Bei uns bringt jeder aus der Familie (wir feiern mit meinem Vater und meinen Geschwistern) etwas mit und so muss man gar nicht so viel machen. Sauber ist die Wohnung auch schon, weil gestern unsere Putzfrau (♥!!) da war.

Ach und ein kleiner Schock zum Schluss: es gibt bei uns noch immer keinen Weihnachtsmann. Im Kindergarten wird den Kindern was vom Christkind erzählt und ich rede denen auch nicht rein. Nur bei uns zuhause kommen die Geschenke von uns Erwachsenen. Das klingt viel unromantischer als es ist, wir haben hier wunderbare Weihnachtsstimmung und ich glaube genau die gleiche Vorfreude wie bei Familien mit Weihnachtsmann oder Christkind. Nur sind die Geschenke bei uns eben nicht plötzlich unter dem Baum, sondern wir legen sie am Nachmittag gemeinsam dorthin, erfreuen uns an dem Anblick und packen sie nach dem Essen aus.

Ich wünsche euch nun schon mal allen ein wunderbares Weihnachtsfest mit hoffentlich wenig Stress und vielen leuchtenden Kinder- und Erwachsenenaugen.

 

Fertig.

Heute um 16 Uhr habe ich erleichtert aufgeatmet. Heute hatte ich meinen letzten Vollzeitarbeitstag nach sechs Monaten und habe nun eine Woche Urlaub. Die erste Urlaubswoche seit Juli. Der Arbeitstag war nochmal ordentlich voll und bis zur letzten Minuten habe ich versucht alles wegzuarbeiten.

Ich bin so froh, dass das vorbei ist. Ich weiß, ich sagte das bereits, ich mag meine Arbeit wirklich. Ich hätte auch absolut kein Problem damit 40 Stunden in der Woche zu arbeiten, aber nicht mit unseren aktuellen Rahmenbedingungen. Nicht mit so kleinen Kindern und einem Mann, der bis zu 15 Stunden am Tag arbeitet.

Am Nachmittag habe ich ein letztes Mal die Kinder als letzte aus dem Kindergarten abgeholt. Nachdem ich sie morgens mit als erste gebracht hatte. Es sagt sich immer so leicht „Den Kindern macht das nichts“, aber ich kann voller Überzeugung sagen: meinen Kindern macht das was. Die sind k.o. nach 9 Stunden Kindergarten und weinen zuhause nur.

Ich freue mich richtig darauf ab Januar nicht mehr morgens so gehetzt zu sein. Die Kinder können länger schlafen und wir müssen dann erst bis 9 Uhr im Kindergarten sein, denn ich muss erst bis 9.30 Uhr im Büro sein. Luxus!

Aber spannend trotzdem, dass wir das hingekriegt haben ein halbes Jahr lang. Es war auch eine ganze Weile total in Ordnung, richtig anstrengend wurde es als vor einigen Wochen das kleine Mädchen anfing nachts bis zu 2 Stunden wach zu sein und ich morgens einfach nicht mehr so früh raus kam. Achja und als der Mann Küchenchef wurde in diesem halben Jahr.

Jetzt genieße ich die freie Woche mit meinen Töchtern und freue mich auf ein hoffentlich entspannteres Jahr 2017.