Besinnliches Wochenende

Das erste Adventswochenende ist quasi vorbei und es war so schön.

Am Freitag hatte ich Urlaub. Ich habe noch ein paar wenige Resturlaubstage von diesem Jahr und versuche mir damit die letzten Wochen in Vollzeit zu verkürzen. Deshalb nehme ich mir hin und wieder einen Freitag frei und legte das nun extra so, dass ich den Start der neuen Gilmore Girls Staffel zelebrieren konnte. Um 9 Uhr morgens saß ich vor dem Fernseher und freute mich tierisch als es endlich losging.

Nachmittags holte ich die Mädchen aus dem Kindergarten und war total froh mal noch im Hellen nach hause zu kommen. Wenn ich arbeite, bin ich im Moment so spät erst dort, dass wir gar nichts mehr machen können. Jetzt konnten wir aber noch in den Garten gehen und ich habe angefangen das letzte Laub zusammenzufegen und in die Tonne zu werfen. Außerdem haben das Julimädchen und ich leuchtende Sterne um die Terrasse gesteckt, die bisher einzige Weihnachtsdeko hier. Nicht mal einen Adventskranz habe ich geschafft zu besorgen.

Abends war noch turnen, wo ich wieder 1,5 Stunden hinter dem kleinen Mädchen hergerannt bin. Die ist ja nicht müde zu kriegen bei sowas und rennt ununterbrochen und klettert auf die höchsten Parcours drauf. Und obwohl ich immer direkt daneben stand, hat sie sich trotzdem zwei Mal echt weh getan, weil sie abgerutscht ist während ich mich kurz umgedreht habe, um zu gucken wo die Große grad ist. Die Kleine ist da aber zum Glück total hart im Nehmen, lässt sich ganz kurz trösten und macht genau da weiter wo sie sich vorher weh getan hatte. Ich bewundere diese Charaktereigenschaft an ihr immer wieder.

Am Samstag übernahmen am Nachmittag die Schwiegereltern die Kinder, denn der Mann und ich lösten abends die Konzertkarten ein, die er mir letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt hat. Wir gingen zu Royal Republic im Palladium in Köln. Ich habe die Band schonmal bei einem Festival live gesehen und wusste wie toll sie live sind. Das Palladium nahmen sie gestern ordentlich auseinander, richtig gut. Konzerte bleiben einfach meine große Leidenschaft. Auch wenn ich inzwischen erst komme, wenn schon Einlass ist und nicht mehr stundenlang Schlange stehe, um in die erste Reihe zu kommen. Eine Ausnahme würde ich machen wenn Wir sind Helden nochmal auf Tour gingen.

Heute am Sonntag machten uns die Kinder direkt mit gutem Schlaf eine große Freude. Das Julimädchen stand um 8 Uhr auf und bastelte friedlich für sich allein. Das kleine Mädchen saß um 9 Uhr nach 14 Stunden (!!) Schlaf spielend in ihrem Bett. Ich freue mich dennoch, dass die Mädchen ganz bald ein Etagenbett bekommen und die Kleine dann allein aus dem Bett kommt. Aktuell schläft sie noch im Gitterbett und muss immer von uns befreit werden.

Da der Mann ausnahmsweise mal frei hatte, konnten wir den Tag so richtig genießen mit gemeinsamen Frühstück und einem Ausflug in ein nahegelegenes kleines Waldstück. Dort sollte ein Adventsmarkt sein, den wir eigentlich besuchen wollten. Überraschenderweise war der aber so voll, dass wir einfach nur durch den Wald spazierten und den großen Spielplatz besuchten. Das kleine Mädchen zeigte auch dort ihr selbstbewusstes Kletterverhalten und bereitete mir wieder ein paar Adrenalinschübe.

Als die Sonne unterging, machten wir uns auf den Weg, besuchten noch die Wildschweine samt Frischlingen und gingen dann essen. Das war echt so ein richtig schön gemütlicher Tag. Ich bin total erholt nach drei freien Tagen und kann morgen gut in die viertletzte Woche Vollzeit starten.

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Wochen zählen

Beinahe täglich zähle ich auf meinem Kalender im Büro wie lange ich noch vollzeit arbeite. Bis Weihnachten ist mein Motto und ich bin so so froh, dass es nicht mehr so lange bis dahin ist.

Dabei gehe ich wirklich gern ins Büro, ich habe tolle Kolleginnen und mag meine Arbeit. Nur die ganze Organisation drumherum ist mit der Stundenanzahl für mich sehr anstrengend. Jetzt im Winter finde ich das wirklich schlimm, wenn wir nachmittags nach hause kommen ist es schon fast dunkel und gefühlt kriege ich nichts mehr vom Tag der Mädchen mit. Dafür sind sie mir einfach zu klein, ich möchte auch noch am Nachmittag etwas mit ihnen machen können.

Wir genießen dafür die Wochenenden sehr. Dieses Wochenende habe ich an beiden Tagen mit dem Julimädchen gebacken, das war toll. Sie hat Plätzchen ausgestochen und verziert, die Kleine hat geholfen, in dem sie kontinuierlich die Keksmenge reduziert hat. Ähäm.

Letzte Woche bekam ich schriftlich die Bewilligung meiner erneuten Teilzeit in Elternzeit. Das war erstmal noch ein wenig verwirrend, weil mir dabie auffiel, dass mir durch mein Hin und Her zwischen Teil- und Vollzeit ein paar Monate Elternzeit von der Kleinen verloren gehen würden. Es stehen einem pro Kind drei Jahre Elternzeit zu. Bei der Großen beantragte ich zunächst zwei Jahre, das dritte Jahr kann ich bis zu ihrem 8. Geburtstag nehmen. Nach genau zwei Jahren ging ich in Mutterschutz und beantragte anschließend drei Jahre Elternzeit von der Kleinen. Diese unterbrach ich ab Juli für sechs Monate, da ich von unter 30 Stunden pro Woche auf Vollzeit aufstockte und man in der Elternzeit nicht mehr als 30 Stunden arbeiten darf. Gleichzeitig beantragte ich, dass ich die nicht genommene Elternzeit später nehmen kann.

Bei meinem Antrag auf Teilzeit beantragte ich das letzte Jahr Elternzeit der Großen, da ich dachte das verfällt mir schneller als die der Kleinen. Nicht bedacht hatte ich, dass die Kleine im kommenden Jahr 3 Jahre alt wird und man darüber hinaus nur 12 Monate „ansparen“ kann (ab Geburten 2015 sind es 24 Monate). Da ich aber mehr als 12 Monate übrig habe würde der Rest verfallen.

Kommt noch jemand mit?

Jedenfalls habe ich dieses Problem inzwischen gelöst, ich werde nun 2017 die restliche Elternzeit der Kleinen nehmen, 2018 dann das Jahr was ich von der Großen noch habe und 2019 die letzten Monate der Kleinen. Also so der Plan jetzt. Dass sich das manchmal schneller als gedacht ändern kann weiß ich nur zu gut.

Ich hoffe sehr, dass hier ab Januar ein wenig mehr Ruhe einkehrt. Ich bin schon total in Rückblickstimmung, denn 2016 war ein reichlich verrücktes Jahr. Erstmal freue ich mich aber auch sehr auf die Weihnachtszeit, eine Woche frei haben mit den Kindern und all das. Noch 4,5 Wochen Vollzeit arbeiten!

gebucht

Nachdem ich tagelang an meinem Luxusproblem herumgedacht habe, wo wir nächstes Jahr in den Urlaub hinfahren sollen, habe ich Anfang des Monats nun endlich gebucht.

Entschieden haben wir uns für den Urlaub in der Sonne, so ein richtiger Pauschalurlaub. Der Stein kam überhaupt nur ins Rollen, weil mir eine Kollegin von einem Angebot für Familien eines Reiseveranstalters erzählte. Danach fing ich an viele viele Hotels anzusehen und zu vergleichen. Ich las Bewertungen, guckte mir das Wetter in den verschiedenen Ländern an und so kamen am Ende einige wenige Hotels in die engste Auswahl.

Ganz am Ende habe ich mir noch bei Instagram Fotos von Urlaubern in den Hotels angesehen, um noch ein paar echte Fotos zu sehen und nicht nur die von den Hotels aus den Prospekten. Und als ich mich eigentlich schon entschieden hatte, habe ich zum Vergleich noch eine große Suche nach schönen Ferienhäusern in Holland gestartet und mir da einiges gespeichert. Wir trafen dann aber doch die Entscheidung lieber die Wärmegarantie zu buchen und so eine Flugreise einfach mal auszuprobieren.

Ich war echt so aufgeregt, habe alle Menschen in meinem Umfeld (na gut vor allem meine Arbeitskolleginnen und meine Twitter Follower) genervt bis ich endlich auf „buchen“ geklickt habe.

Seit ich mich aber getraut habe zu buchen, ist die ganze Anspannung weg und verwandelte sich in komplette Vorfreude. Ich habe keinerlei Zweifel, bin überzeugt, dass ich ein ganz tolles Hotel mit super Voraussetzung für einen entspannten Urlaub ausgesucht habe. Jetzt müssen wir uns nur noch ein paar Monate gedulden bis wir losfliegen.

Vielleicht finden wir ja großen Gefallen an Pauschalurlaub oder trauen uns an andere Flugreisen mal ran. Mein Traum ist seit Jahren durch Irland zu fahren, aber dafür sind mir die Kinder noch zu klein. Jetzt machen wir erstmal schön entspannten Strandurlaub.

5 Jahre

Dieses Jahr ist das Jahr des 5. Jubiläums. Erst ein sehr trauriges, denn Ende September vor 5 Jahren verlor ich unser erstes Baby. Das ist jedes Jahr aufs Neue immer eine merkwürdige Zeit im September. Ich weiß noch genau was ich an welchem Tag tat, muss immer mal kurz daran denken wie das alles war. An einem Dienstag erfuhr ich, dass das kleine Herz nicht mehr schlägt, am Donnerstag wurde ich operiert und am Samstag war mein Junggesellinnenabschied. Eine Woche später haben wir geheiratet und damit kommt das zweite 5. Jubiläum. Ein tolles.

Es war eine wahnsinnig emotionale Zeit. Ich war so unendlich traurig über die Fehlgeburt, gleichzeitig noch im totalen Hochzeitsvorbereitungsstress. Direkt danach fuhren wir ein paar Tage ans Meer und erholten uns von dem Stress.

Und heute vor 5 Jahren kam dann das ziemlich unerwartete dritte 5. Jubiläum – ein erneut positiver Schwangerschaftstest. Alles ist als wäre es gestern gewesen. Wie verwirrt ich über die Anzeichen war trotz Blutung. Und dass ich wegen der Anzeichen einfach trotzdem einen Test machte, nur um sicher zu gehen. Konnte ja gar nicht sein, aber wer weiß? Und dann der zweite Strich, den ich dem Mann heulend um die Ohren warf. Das ging doch gar nicht, mein Körper hatte mir doch grade eine Woche lang gezeigt, dass er nicht schwanger ist.

Die Angst begleitete mich die folgenden Monate und ich wünschte ich hätte an diesem Sonntag gewusst wie es 5 Jahre später aussieht. Dass ich mit meinem tollen großen Mädchen, um das ich mir solche Sorgen gemacht hatte, unterwegs sein würde.

Gestern waren das Julimädchen und ich in der Kölnarena bei Disney on Ice. Wir hatten einen so schönen Vormittag, mir kullerten da echt die Freudentränchen. Mein großes Mädchen, das so klug und lieb ist. Ich bin so dankbar, dass sie meine Tochter ist.

Heute ist damit die Reihe des 5. Jahrestags beendet. Ich finde es total spannend was alles in diesen vergangenen 5 Jahren passiert ist.

Die schlimmen Luxusprobleme

Ich grübele seit Tagen an einem schlimmen Luxusproblem herum: unser Sommerurlaub 2017.

Wir waren dieses Jahr eine Woche in einem tollen Ferienhaus in Holland und das erste Mal überhaupt als Familie im Urlaub. Das war wirklich schön und so stand schnell fest, dass wir uns diese Erholung im nächsten Jahr wieder gönnen wollen.

In Holland war es mir allerdings immer so ein paar Grad zu kalt und ich würde wirklich gern mal richtig in der Sonne Urlaub machen. Wir konnten es uns die letzten Jahre schlichtweg nicht leisten groß Urlaub zu machen. Erst waren wir noch in der Ausbildung und danach haben wir ja schnell geheiratet und kurz hintereiander zwei Kinder bekommen, bei denen jeweils ein Jahr ein großer Teil meines Einkommens wegfiel. Nun sind wir aber in der glücklichen Lage uns Urlaub leisten zu können. Das Budget ist nicht unbegrenzt, aber es würde auch für eine Flugreise reichen.

Zur Auswahl steht jetzt 9 Tage all inclusive in der Sonne (wir sind da sehr flexibel was das Land angeht, Hauptkriterium für mich ist Sonne und Strand) im Frühsommer oder zwei Wochen Ferienhaus in Holland im Hochsommer.

Preislich ist es auf den ersten Blick viel teurer Pauschalurlaub zu buchen, allerdings habe ich dabei auch alles drin. Bei einem Ferienhaus muss ich noch hinfahren, einkaufen usw. Nicht zu vergessen, dass ich im Hotel von vorn bis hinten bedient werde und mich den ganzen Tag der Erholung widmen kann, wobei ich dabei dann auch auf die Zeiten des Hotels angewiesen bin. Kontra im Hotel für mich ist auch, dass ich nicht diese Ruhe wie in einem Ferienhaus habe, da ich im Hotel eben nicht allein bin und dass das Ganze für mich deutlich ungewohnter ist. Ich fühle mich woanders (vor allem über Nacht) schnell unwohl, Holland ist da für mich mehr „zuhause“.

Ich habe jetzt ein paar sehr schöne familienfreundliche Hotels in verschiedenen Ländern rausgesucht. 2017 ist das vorletzte Jahr, in dem wir noch außerhalb der Ferien in den Urlaub fahren können, im Jahr danach wird das Julimädchen eingeschult und eine Urlaubsreise wäre direkt viel teurer. Deshalb juckt es mich in den Fingern jetzt so einen Erholungsurlaub zu buchen. Wobei wenn wir noch ein Jahr damit warten, das kleine Mädchen alt genug für die Kinderbetreuung im Hotel wäre. Die gibt es in der Regel nämlich erst ab 3 Jahren.😉

Schwierig schwierig. Ich grübel mal noch ein bisschen weiter an meinem Luxusproblem. Nur sollten wir uns bald entscheiden, denn die guten Angebote in den Familienhotels wird es bald nicht mehr geben.

 

Veränderungen

Im Juli schrieb ich von zerplatzten Seifenblasen. Es war eine ganz anstrengende Zeit im Sommer, mein Mann bekam in Juni unerwartet die Kündigung in der Probezeit und machte sich auf Jobsuche.

Wir wussten, dass er schnell etwas finden wird, wie schnell es dann tatsächlich ging überraschte uns aber. Ich persönlich dachte, er würde ab August etwas Neues finden. Deshalb fing ich ab Juli an vollzeit zu arbeiten, um mindestens den Juli und dann eine erneute Probezeit aufzufangen. Noch vor unserem Urlaub Anfang Juli hatte er aber schon einen Probearbeitstag und dieser Arbeitgeber wollte ihn anschließend sofort haben. Samstags kamen wir aus dem Urlaub zurück, ab Montag hatte er einen neuen Job. Finanziell war das trotzdem schmerzhaft, denn er war vorher Küchenchef und nun „nur noch“ Koch. Aber durch meine vollzeit war das in Ordnung und das wichtigste war, dass er Arbeit hatte. Mein Mann wäre sehr unglücklich ohne Arbeit und auch ich bin froh, dass er nicht der Typ ist, der gern auf andere angewiesen ist. Der sehr kurze Ausflug in die Arbeitslosigkeit (tatsächlich waren es im Endeffekt nur wenige Tage) reichte ihm da völlig.

So drehte sich das Hamsterrad weiter. Mein Mann ging im neuen Betrieb arbeiten, hatte zunächst auch ganz angenehme Arbeitszeiten und ich ging vollzeit arbeiten. Die Wochen vergingen und es wurde anstrengender. Ich mag meinen Job sehr, ich gehe wirklich jeden Tag gern zur Arbeit und freue mich auf meine Akten und meine tollen Kollegen. Aber die Organisation zwischen Kindern und den zunehmend schlechter werdenden Arbeitszeiten meines Mannes ist schwierig.

Wenn alles normal läuft klappt es gut. Dann gehe ich um 6 Uhr arbeiten und hole um 15 Uhr die Kinder ab. Wenn aber irgendetwas in diesem Plan nicht läuft, wird es anstrengend. Und da ist schon das normale Balletttraining der Großen eine Frage guter Organisation, da das zeitlich etwas zu früh für mein Arbeitsende liegt. Noch schwieriger sind Arzttermine, für die ich mir entweder Urlaub nehmen muss oder die mir eben ein ordentliches minus in mein Überstundenkonto hauen.

Was mir vor allem fehlt ist so ein bisschen Luft im Alltag. Mal allein einkaufen können (weil es einfach schneller geht) und nicht immer nur von A nach B zu hetzen wäre schön.

Nun ist es so, dass sich inzwischen auch beim Job meines Mannes wieder einiges verändert hat. Er war zunächst als Springer zwischen verschiedenen Filialen eingesetzt. Schon bei seiner Zusage im Juli sagte man ihm aber, dass man demnächst einen neuen Laden eröffnen würde, für den er auch in Frage käme. Dieser Laden hat inzwischen eröffnet und seit der Eröffnung ist mein Mann nun dort, als Küchenchef. Damit einher ging natürlich auch wieder ein erhöhtes Arbeitspensum. Das ist in dieser Branche einfach so und als Küchenchef ohnehin. Wenn irgendwas ist, ist man der erste vor Ort und manchmal dann eben auch der letzte. Daher kommt es auch, dass hier oft der Eindruck entsteht ich würde zuhause alles allein machen. Es ist einfach so, dass mein Mann unglaublich viel arbeitet und ich eben „nur“ 8,5-9 Stunden. Ich bin ab nachmittags zuhause, mein Mann verlässt oft morgens bis 8 Uhr das Haus und kommt erst 14 Stunden später wieder. Rein rechnerisch ist es überhaupt nicht anders möglich als dass ich zuhause mehr mache als er. Dafür kann er dann wenn er mal erst spät arbeiten geht oder unter der Woche frei hat Dinge allein erledigen, heute zum Beispiel meine Einkaufsliste abarbeiten.

Vor etwa vier Wochen habe ich mir eingestehen müssen, dass es so wie es jetzt ist nicht gut läuft. Es läuft, ja. Und man kann das auch schaffen, aber es ist anstrengend. Als ich den Antrag auf erneute Teilzeit abgeschickt hatte, war ich echt erleichtert. Nun werde ich ab Januar wieder auf 30 Stunden reduzieren und habe damit pro Tag 2,5 Stunden weniger, die ich auf der Arbeit anwesend sein muss. Das wird alles Organisatorische entschärfen, ich werde wieder für beide Wege das Auto nehmen können, bin flexibler und muss nicht mehr um 5 Uhr aufstehen. Meine Arbeit werde ich hoffentlich auch in 6 Stunden täglich schaffen.

Es ist ziemlich verrückt wie viel sich in diesem Jahr verändert hat. Ich glaube aber, dass ich an allem sehr gewachsen bin. Es ist auch ein gutes Gefühl zu sehen wie viel man schaffen kann. Aber auch ein Luxus zu sagen, dass man vielleicht nicht alles schaffen muss.

2 Jahre Oktobermädchen

Mein kleiner blonder Wirbelwind,

zwei Jahre bist du nun alt und wir sind so froh, dass du bei uns bist.

Du bist ein fröhliches Mädchen, begrüßt jeden strahlend und winkend und verabschiedest jeden genauso. Du lachst viel und machst richtig gern Quatsch.

Oft bin ich beeindruckt davon wie ehrgeizig du bist. Wenn du etwas machen möchtest, dann machst du es einfach. Du probierst es so lange bis du es kannst. Schuhe ziehst du dir zum Beispiel selbst an seit du 1,5 Jahre alt bist. Als ich letzte Woche das kleine Laufrad aus dem Keller geholt habe, bist du einfach aufgestiegen und losgefahren. Auch wenn du anfangs alle drei Meter damit umgefallen bist, hast du es immer und immer wieder probiert.

Nicht verwunderlich war es also, dass du vor kurzem in die „eine“-Phase gekommen bist. Die ersten Tage habe ich noch nicht verstanden, was du mir damit sagen willst, aber dann wurde es mir klar: alleine! Du willst also nun alles alleine machen. Anziehen, Brot schmieren, Zahnpasta auf die Zahnbürste machen. Alles „eine“. Auch beim zweiten Kind ist es faszinierend, dass diese Phasen einfach so kommen. Egal wie viel man einem Kind sonst auch mal aus Bequemlichkeit abnimmt, irgendwann fordert es ein, es selbst zu machen.

In den vergangenen Wochen hat sich auch sprachlich einiges getan. Du versuchst alle Wörter nachzusprechen und sprichst erste zwei-Wort-Sätze. Da du bis zum Sommer quasi gar nicht gesprochen hast, ist das jetzt eine tolle Entwicklung. Ich freu mich schon richtig auf das, was da jetzt noch kommt. Und auch für dich wird es einfacher, wenn du dich besser verständigen kannst. Oft frustriert es dich noch, dass wir nicht immer wissen was du möchtest.

Dafür bist du motorisch eben unglaublich geschickt und traust dir alles zu. Als ich dich neulich mit zum Kinderturnen der großen Schwester mitgenommen habe, warst du kaum zu bremsen. Selbst die ganz dicke Matte auf dem großen Barren bist du einfach hochgerannt. Auch sonst sieht man dich meistens nur rennen. Ganz ruhig und konzentriert spielen ist nicht so deins, du bist immer in Bewegung. Deshalb habe ich dir nun auch kleine niedliche Turnschläppchen gekauft und nehme dich ab sofort mit zum Turnen.

Behaupten wirst du dich dort garantiert. Dein Selbstbewusstsein ist groß genug, dass du mit anderen Kindern auch mal schimpfst, wenn sie dich ärgern. Auch teilen kannst du gut. Wenn ich dir etwas gebe, gehst du immer direkt zu deiner Schwester und gibst ihr etwas ab.

Deine Schwester ist ohnehin ganz wichtig für dich. Ist sie mal nicht da fragst du ständig nach ihr. Ihr beiden spielt so niedlich miteinander und macht oft richtig viel Quatsch zusammen. Euch beide zusammen kichern zu hören, ist das schönste was es gibt.

Zwei Jahre ist es schon her, dass du an einem frühen Freitagmorgen in unser Leben gekommen bist. Von dem entspannten Baby bist du zu einem witzigen und manchmal gar nicht mehr so entspannten Kleinkind geworden. Aber das gehört dazu und es ist ja auch wichtig, dass du dich beschwerst, wenn du etwas blöd findest.

Du bist ein ganz ganz tolles kleines Mädchen und wir alle lieben dich sehr.

Happy Birthday. ♥

WMDEDGT 10/2016

Heute ist wieder „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“, da mach ich doch mal wieder mit. Mehr davon gibt es bei Frau Brüllen.

Heute musste ich mal nicht um 5 Uhr aufstehen, sondern erst um 7. Die Große musste nämlich zum Sehtest und dafür habe ich mir Urlaub genommen. Das ist echt ein Nachteil daran, dass wir beide vollzeit arbeiten, es ist total schwierig solche Termine zu koordinieren. Wir konnten nämlich vorher nicht abschätzen wie lange das dauern wird und mein Mann musste ab spätem Vormittag arbeiten. Außerdem wussten wir nicht, ob sie diese Tropfen bekommt, bei der sie danach nicht mehr gut sehen kann und dann auch nicht in den Kindergarten kann.

Jedenfalls habe ich mich um 7 Uhr aus dem Bett geschlichen, dort lagen noch alle anderen Familienmitglieder schlafend. Ich konnte so in Ruhe duschen und mich fertig machen bevor die anderen aufgestanden sind. Wir haben dann zusammen die Kinder angezogen usw und mein Mann ist mit der Kleinen zum Kindergarten gefahren. Die Große und ich haben noch zusammen gefrühstückt und sind dann ganz gemütlich zur Bahn gegangen und zum Augenarzt gefahren.

Um 9 Uhr nahmen wir Platz in einem großen sehr vollen Wartezimmer. Minütlich wurde jemand aufgerufen und das Julimädchen brachte mir Bücher zum Vorlesen. Ich las also ihr und den restlichen wartenden Personen Kinderbücher vor. Um halb 10 durften wir das Wartezimmer wechseln. Ich dachte wir müssen vor dem Behandlungsraum nochmal kurz warten, aber nein wir wechselten in das Wartezimmer mit bequemen Sesseln, netter Musik, Kaffeemaschine und WLAN. Ratet.

Irgendwann empfing uns die Orthopistin (diese Berufsbezeichnung musste ich grade googeln) und nahm uns mit in einen extra Raum für Kinder. Sie war total nett und erklärte dem Julimädchen alles. Das Julimädchen ist in solchen Situationen unglaublich schüchtern und redet wenn überhaupt nur einzelne Wörter. Aber sie hat alles total gut mitgemacht. Ihre Augen wurden mit einem Gerät gemessen und sie sollte Zeichen in verschiedenen Größen aus der Nähe und aus der Ferne erkennen. Das lief alles gut. Das Gerät hatte eine Weitsichtigkeit gemessen, die in dem Alter wohl aber normal ist. Scheinbar sind alle Kinder weitsichtig, das fand ich echt spannend. Allerdings schielt das Julimädchen manchmal, vor allem wenn sie müde ist. Es wird immer seltener, aber ich hab das dort angesprochen und deshalb bekam sie dann doch diese Tropfen. Während der Wartezeit gingen wir nochmal ein bisschen raus und ich war total besorgt, ob das jetzt ganz unangenehm sein wird für sie. Aber sie hat sich überhaupt nicht beschwert und der anschließende Test zeigte erneut nur die altersentsprechende Weitsichtigkeit. Um ganz ganz sicher zu gehen wiederholen wir den Sehtest (ohne Tropfen) nochmal in ein paar Monaten, dafür sollten wir einen Termin am späten Nachmittag ausmachen, damit sie auch schon etwas müde ist. Die Orthopistin ging heute aber von einem Pseudoschielen aus, da das Julimädchen einen breiten Nasenrücken hat, das sieht dann schnell einfach nur aus als würde sie schielen.

Um 11 Uhr waren wir mit allem fertig und fuhren wieder mit der Bahn zurück. Allerdings mussten wir auf dem Rückweg noch das Auto am Kindergarten abholen, das hatte der Mann dort morgens stehen lassen. Wir fuhren direkt noch einkaufen und machten es uns anschließend zuhause gemütlich. Ich kochte in unserer tollen neuen Küche und freute mich, dass noch so viel übrig blieb, dass ich morgen den Rest mit zur Arbeit nehmen kann.

Am Nachmittag holten wir die Kleine aus dem Kindergarten ab. Das Julimädchen erzählte ihrer Erzieherin stolz, dass sie sich heute mal einen Tag frei genommen hätte.

Der Nachmittag war nicht mehr so ruhig wie der Vormittag. Die Kleine ist im Moment ein solcher Wutzwerg, dass ich meine Mühe hatte sie zu besänftigen. Irgendwann gingen wir in den Garten und während die Mädels nun halbwegs ohne Streit spielten, fing ich an hier und da Büsche und Bäume zurück zu schneiden. Man sieht im Ergebnis kaum was, aber ein großer Haufen abgeschnittene Zweige liegt nun im Garten. Da kommt noch einiges.

Um 18 Uhr gingen wir wieder rein und machten Abendessen. Anschließend das normale Abendprogramm mit Zähne putzen, umziehen, eine Folge Peppa Wutz gucken und dann ins Kinderzimmer. Die Großte suchte die Gute Nacht Geschichte aus und ich freute mich, dass es mal nicht Conni backt Pizza sondern Conni spielt Fußball ist. Dabei fragte ich mich wie viel Zeit Conni eigentlich hat bei all ihren Aktivitäten.

Die Große schlief danach schnell ein, die Kleine nicht.

Jetzt ist es 22 Uhr, ich tippe diesen Eintrag schnell zuende und werde dann ins Bett gehen. Um 5 Uhr klingelt mein Wecker!

Vereinbarkeitsdings.

Eigentlich wollte ich nie so richtig ausholen zum Thema, weil ich alle Diskussionen rundherum leid bin. Dabei bin ich ja eine so genannte Working Mum. Das Wort habe ich auch bisher nie nie benutzt, weil es so sehr Schublade ist. Auch wenn es eigentlich nur beschreibt was ich mache: arbeiten und Mutter sein. Wobei ich dann auch eine Baking Mum oder Watching TV Mum sein könnte. Sind ja schließlich auch Dinge, die ich tue während ich gleichzeitig Mutter bin.

Na jedenfalls wollte ich mich nie darüber so definieren. Ich habe keinen Bock auf Schubladen. Ich arbeite, weil das Geld nicht vom Himmel fällt und ich habe Kinder. Punkt.

Nun ist es aber so, dass ich seit Juli vollzeit arbeite und seit dem nimmt diese Sache einen echt großen Part ein. Vorher habe ich 5,5 Stunden pro Tag gearbeitet, ich konnte morgens die Kinder in den Kindergarten bringen und nachmittags bis 15 Uhr wieder abholen. Für mich schwierig war es oft, dass ich in der Zeit meine Arbeit nicht geschafft habe und jeden Tag noch viel länger hätte bleiben können. Aber das ist das Los der Teilzeitkräfte.

Jetzt arbeite ich 8 Stunden am Tag und muss eine halbe Stunde Pause machen, ich bin nun also täglich 3 Stunden länger anwesend als vorher. Das ist eine logistische Herausforderung, denn mit den KiTa Zeiten allein kann ich meine Arbeitszeit nicht abdecken. Der Kindergarten hat 9 Stunden am Tag geöffnet, das wäre trotz eines kurzen Arbeitsweges eine richtig knappe Kiste. Deshalb fange ich jetzt morgens um 6 Uhr an zu arbeiten, mein Mann bringt die Kinder in den Kindergarten und ich hole sie weiterhin so gegen 15 Uhr, inzwischen auch mal später, ab. Fällt mir nach wie vor sehr schwer sie nachmittags zu lange im Kindergarten zu lassen.

Ein weiteres logistisches Problem kommt daher, dass wir nur ein Auto haben.

Der schwierige Teil kommt durch die Arbeitszeiten meines Mannes. Er arbeitet abends, am Wochenende und teilweise 12 Stunden am Tag. D.h. er übernimmt zwar morgens die Kinder, den restlichen Tag bleiben aber alle Aufgaben an mir hängen. Wenn ich am Nachmittag mit den Kindern zuhause ankomme, bin ich aber auch erstmal k.o. vom Tag und/oder möchte was mit den Kindern unternehmen. In diesem Zusammenhang sagte mir eine andere Mutter die Tage, dass ich etwas ändern sollte und nicht alles allein machen sollte. Darüber kam ich echt ins Grübeln. Wir haben weder eine Putzhilfe noch Babysitter und die Großeltern sind selbst auch alle beruftstätig.

Ich gebe ganz offen zu, dass ich es nicht super easy finde, dass wir beide vollzeit arbeiten. Es ist nicht so als wäre es nicht machbar, aber ein bisschen mehr Luft fände ich schon auch gut. Es wäre toll nicht jeden Nachmittag allein zu sein, Termine planen zu können oder mich mal ne halbe Stunde allein irgendwo hinsetzen zu können. Dabei macht mir sowohl meine Arbeit total viel Spaß als auch die Nachmittage mit den Kindern. Die Tage sind so insgesamt nur einfach ein kleines bisschen voll. Ich versuche hier nachmittags noch die Wohnung auf Vordermann zu bringen, wäre dabei aber um Welten effektiver wenn ich das machen könnte ohne gleichzeitig zwei Kinder zu beaufsichtigen. Also mache ich einiges noch am Abend, wenn beide schlafen, so super viel Zeit bleibt aber auch nicht, weil ich ab 22 Uhr ganz nervös Richtung Bett schiele, damit ich noch genug schlafen kann bis zum Weckerklingeln um 04.50 Uhr.

Manchmal hilft dann ja doch ein Blick von außen und das waren eben diese Worte der andere Mutter. Nur grübel ich jetzt, ob wir nicht etwas an unserer Organisation verbessern können oder ob wir zum Beispiel tatsächlich mal an eine Putzhilfe denken sollten. Ich hab da nur so ne Blockade im Kopf, dass es mir super schwer fällt jemanden für mich arbeiten zu lassen. Weitere Alternative wäre meine Stunden wieder zu reduzieren, aber das werde ich frühestens nächstes Jahr machen.

Oder wir lassen alles so wie es ist. Ich wünschte, ich fände es einfacher.

Einszweischnullerfrei.

Ich sag das nie so richtig gern offen, aber das kleine Mädchen hat einen Schnuller. Ich wollte ihr keinen geben und habe das nach der Geburt auch nicht getan. Auch nicht als die Hebamme sagte „du wirst sie nicht immer sofort stillen können wenn sie ein Saugbedürfnis hast, du hast mehr als ein Kind“. Ich hatte mir das in den Kopf gesetzt und fand Schnuller doof. Oh was hab ich da schon vor der Geburt an Diskussionen ausgelöst, weil ich keine Schnuller kaufen wollte.

Nun gut. Kind war da, bekam keinen Schnuller und war ein zufriedenes und bald durchschlafendes Baby. Mit sechs Monaten gab ich ihr doch einen. Ich kann nicht mehr sagen wieso, aus irgendeinem Grund war das damals wohl eine gute Idee. Sie war aber nie ein Baby, das krass daran hing und schnullerte zum Beispiel nur kurz zum Einschlafen und nachts eher nicht. Wobei, wenn sie irgendwann doch mal nachts wach wurde, gab ich ihr schon eher zuerst den Schnuller bevor ich sie stillte. Weil sie ja echt früh durchschlief und ich ihr nicht sofort zeigen wollte, dass sie nun doch auch nachts Milch trinken kann, wenn ihr danach ist. Am Ende der Stillzeit mit einem Jahr stillte ich sie ein Mal in der Nacht.

Den Schnuller gab es dann mal so zur Beruhigung, zum Einschlafen, im Auto. Irgendwann nahm sie ihn sich auch zwischendurch einfach, wobei ich schnell wieder dazu über ging den Schnuller im Bett oder im Auto zu lassen. Im Laufe der Zeit fand sie aber immer mehr Gefallen an dem Ding und hätte den wohl gern auch länger mal tagsüber gehabt. Ich war da auch nicht immer so komplett konsequent geb ich zu.

Seit sie ca. 18 Monate alt war dachte ich immer wieder, dass es doch nun vielleicht mal an der Zeit wäre den Schnuller abzugewöhnen. Dann kamen aber so viele Zähne, Krankheiten, Urlaub, der Umzug… es gab eigentlich irgendwas, was wir noch abwarten wollten.

Letzte Woche dann aber sagte der Kinderarzt bei der Vorsorgeuntersuchung, dass wir ihr den Schnuller abgewöhnen sollten, sie bekäme einen Überbiss. Das Wochenende ließen wir ihr, bzw uns noch. Denn ich hatte ja Besuch und wollte uns keine schlechten Nächte bescheren. Am Dienstag dann aber sammelte ich alle Schnuller ein, steckte sie in eine unerreichbare Schublade und damit war das Thema quasi erledigt. Dem Mädchen sagte ich eigentlich nichts dazu, ich hatte zwar versucht ihr da was zu erklären, aber für solche Erklärungen ist sie noch überhaupt nicht zugänglich. Wenn sie beim Einschlafen danach gefragt hat, habe ich ihr deshalb auch nur noch gesagt, dass es keine Schnuller mehr gibt.

Im Kindergarten übrigens hat sie bereits seit zwei Wochen keinen Schnuller mehr beim Mittagsschlaf. Die Erzieherinnen sagten der sei irgendwie abhanden gekommen und erst sei ihnen auch gar nicht aufgefallen, dass sie eigentlich einen Schnuller hatte beim Mittagsschlaf. Dort war das gar kein Problem und so hatte ich Hoffnung für zuhause.

Am ersten Abend schlief sie lange nicht ein, fragte immer mal nach dem Schnuller oder fing an zu suchen. Sie weinte nicht wirklich, sondern war eher verwirrt. In der Nacht schlief sie durch. Am zweiten Abend fragte sie schon etwas weniger.

Ich bin also ganz optimistisch. Ein Vorteil ist, dass ich das allein mache, da mein Mann lange arbeitet abends. Denn er wäre am ersten Abend, als sie erst um 22 Uhr schlief, eingeknickt. Dabei war sie ja überhaupt nicht verzweifelt, sie fand einfach nur keine Ruhe. Ich bin da etwas resoluter.

Meine optimistische Prognose ist, dass sie in spätestens einer Woche gar nicht mehr nach einem Schnuller fragen wird und das Ganze bald vergessen hat. Außer hier taucht irgendwo noch einer auf, vermutlich versteckt sie sich den dann heimlich in ihrem Bett.