Jahresrückblick 2016

Das Jahr ist fast vorbei und wie immer am Jahresende fülle ich diese Fragen aus, um zurückzublicken. Viel Spaß dabei.

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Puh. Ein ziemlich durchwachsenes Jahr war das dieses 2016. Aber ich gehe positiv aus dem Jahr, weil es so viel Gutes gab und vergebe deshalb eine 8.

2. Glücklich gewesen?

Ja. Letztes Jahr schrieb ich an dieser Stelle, dass ich mir für 2016 wünsche mehr bei mir anzukommen. Und genau das bin ich. Ich bin persönlich gewachsen in diesem Jahr, habe eine ganz schlimme Phase, die jetzt ein paar Jahre anhielt, überwunden und bin stolz darauf. Vielleicht schreibe ich über dieses spezielle Thema bald mal ausführlicher. Jedenfalls macht mich insbesondere das glücklich, außerdem bin ich vor allem seit dem Sommer noch glücklicher in meinem Job.
3. Haare länger oder kürzer?

Länger und ich liebe es.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Weder noch, wie immer.

5. Mehr Kohle oder weniger?

Mehr. 2015 bekam ich die meiste Zeit Elterngeld, dieses Jahr habe ich komplett gearbeitet, sechs Monate davon in Vollzeit. Außerdem ist mein Mann inzwischen Küchenchef.

6. Besseren Job oder schlechteren?

Den gleichen wie Ende 2015, aber dieses Jahr war’s noch besser. Ganz am Anfang nach der Elternzeit dachte ich noch ich bräuchte ewig bis ich mich komplett eingearbeitet habe. Inzwischen bin ich gut in dem was ich mache und grade das macht großen Spaß.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

Mehr Einkommen = mehr Ausgaben. Ist in manchen Bereichen (Kita Gebühren) zwangsläufig so, zudem sind wir umgezogen und waren das erste Mal im Familienurlaub.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn ja, was?

Spontan erinner ich mich an ein Holz Tablet, das ich über Twitter gewonnen habe. Die Kinder spielen noch immer damit.

9. Mehr bewegt oder weniger?

Weniger fürchte ich.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Die ersten sechs Monate in diesem Jahr waren gefühlt die Kinder ständig krank. Das Julimädchen hatte eine Zeit lang immer wieder Fieber, bis sich herausstellte, dass sie sehr hohe Entzündungswerte hatte, was mit einer langen Antibiotikumgabe kuriert wurde. Seit dem war sie nicht mehr krank. Die Kleine hat auch einiges mitgenommen in der Zeit bis zum Höhepunkt Anfang Juni als sie wegen einem eigentlich harmlosen Virus drei Tage ins Krankenhaus musste, da sie nichts mehr zu sich nahm.

Ich selbst war in den ersten sechs Monaten gar nicht krank, dafür dann aber ab meiner Vollzeitbeschäftigung. Sicherlich spielt da der Stress ab dem Zeitpunkt eine Rolle. Ich hatte Infekte, einmal eine Woche lang keine Stimme mehr und eine Magenverstimmung, die mich tagelang umgehauen hat.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?

Am schlimmsten war der Krankenhausaufenthalt mit der Kleinen. So viel musste organisiert werden, die Ballettaufführung der Großen an dem Wochenende wurde dadurch ziemlich kompliziert und die Kleine litt im Krankenhaus sehr. Teilweise schrie sie stundenlang, es war ganz furchtbar.

12. Der hirnrissigste Plan?

Dass der Mann das Jobangebot als Küchenchef angenommen hat, wo er kurz vor Ende der Probezeit wieder rausgeschmissen wurde. Das war eine große Fehlentscheidung in diesem Jahr, die erst das Ganze mit meiner Stundenerhöhung ins Rollen gebracht hat. Er hatte vorher einen guten Job als Sous Chef, es war einfach ein Risiko dieses Angebot anzunehmen. Aber wie ich oben erwähnte gehen wir positiv aus diesem Jahr. Er fand ganz schnell einen neuen Job und wurde dort nach kurzer Zeit in einem neuen Laden als Küchenchef eingesetzt. Die Arbeitszeiten sind nicht mehr so gut wie noch Anfang des Jahres, aber er ist zufrieden dort und da ich ab Montag wieder weniger arbeite, wird sich das hier auch wieder gut einspielen.

13. Die gefährlichste Unternehmung?

Da fällt mir mal wieder nichts ein.

14. Die teuerste Anschaffung?

Unsere Einbauküche in der neuen Wohnung. Dafür ist sie richtig schön.

15. Das leckerste Essen?

Veggie Burger in der Fetten Kuh.

16. Die beste Serie?

Neu für mich entdeckt und totally in love: modern family. Da ich vor kurzem aus Versehen mal die falsche Sprache eingestellt hatte – auf englisch! Das geht auf deutsch überhaupt gar nicht und ist dann kein bisschen lustig.

17. Der ergreifendste Film?

Ein ganzes halbes Jahr. Das Buch dazu habe ich auch dieses Jahr gelesen und war sehr ergriffen.

18. Die beste CD?

Clueso – Neuanfang.

19. Das schönste Konzert?

Frank Turner!

Dieses Jahr war ich bei Mumford and Sons, Frank Turner und Royal Republic. Aber Frank Turner war das, was mich am meisten positiv überrascht hat. Bei Mumford and Sons wusste ich schon wie genial die live sind, bei Frank Turner kam aber noch die super Begleitung dazu. Das war ein richtig schöner Abend.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?

Meinen Arbeitskollegen? 😉 Ansonsten wie immer mit den Kindern.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?

Meiner Familie.

22. 2016 zum ersten Mal getan?

Eine Einbauküche geplant und gekauft. In meinem eigenen Garten gewesen.

23. 2016 nach langer Zeit wieder getan?

In den Urlaub gefahren.

24. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Kranke Kinder, Stress, nervige Nachbarn.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Meine Umwelt davon, dass ich problemlos 40 Stunden Arbeit und zwei Kinder unter einen Hut bringen kann. Ich kann’s unter einen Hut bringen, aber nicht problemlos.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Ein Coach Esume T-Shirt plus Autogramm.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Die schönsten Geschenke sind die an meine Kinder, weil ich mich immer so doll mitfreue. Ansonsten war für mich das beste Geschenk eine Konzertkarte für nächstes Jahr.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Buch‘ das!

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Ich hab‘ gebucht!

30. Dein Wort des Jahres?

Strandurlaub

31. Dein Unwort des Jahres?

Vereinbarkeit

32. Deine Liebglingsblogs des Jahres?

33. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchen vom vorigen Jahr!

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Ein Kommentar zu “Jahresrückblick 2016

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